Alle Jahre wieder, oder so ähnlich. Wie auch letztes Jahr um die Zeit, erlag ich einem Anfall von Lust auf Farben. Frühlingsfrische. Lila und Grün. Passend zur Hyazinthe, die unseren Tisch schmückt. Also hab ich in meinen Stoffresten gewühlt und wild kombiniert. Und gleich noch ein kleines als Geburtstagsgeschenk für eine Freundin dazu. Hat Spaß gemacht.
Frühlingsfrischer Tisch
Veröffentlicht 28. Januar 2012 Handarbeit 1 KommentarTags:Frühling, genäht, patchwork
Gemüsekiste 4/2012
Veröffentlicht 27. Januar 2012 Ernährung 5 KommentareTags:Ernährung, Gemüsekiste
Immer wieder Freitags. Unsere Gemüsekiste. Es ist eine Wonne, in der Frische zu schwelgen und hier und da einen ersten Hapsen zu Probieren. Heute lacht mir ein wunderschöner Romanesco mit seinen Fraktalen an. Fast zu schade um ihn aufzuessen.
- 8 kg Orangen (extra bestellt)
- 1 Romanesco
- 1 Chinakohl
- 1 Tüte großer frischer Feldsalat
- 2 Fenchelknollen (ergibt zusammen mit den Orangen einen leckeren Salat!)
- 3 rote Spitzpaprika
- 1 Bund Petersilie
- 1 Gurke
- 12 mittelgroße Karotten
- 13 Äpfel unterschiedlicher Größe
- 5 kleine Birnen
- 4 Mandarinen
- 1 Schälchen Kresse
- 1 Tüte Datteln
für 50 Euro.
Blogdesign
Veröffentlicht 26. Januar 2012 Blogs , grüner mond 4 KommentareTags:blog, Umfrage, Design
wip wednesday :: Nadelspielerein
Veröffentlicht 25. Januar 2012 Handarbeit , Stricken 7 KommentareTags:wip wednesday
Derzeit arbeite ich an mehreren Projekten gleichzeitig. Eigentlich tue ich das fast immer:
- ein Bär für den Waldorf Inspired Swap „Lichtmess“ auf Ravelry. Dazu habe ich die Anleitung für einen Eisbären abgewandelt und einen Braunbären draus gemacht. Mehr dazu, warum grad ein Bär, schreibe ich Euch zum fertigen Foto. Noch liegt das Felltier hier in Einzelteilen, versehen mit ein paar Stichen, herum und harrt der Dinge.
- Mein Eris. Nur noch 10 Reihen bis ich den Körper vollendet habe und mit den Ärmeln beginnen kann. Das Ding kommt mir riesig vor, obwohl ich mich an die Anleitung für meine Größe gehalten habe. Dann wirds halt ein bequemes Kuscheljäckchen. Ich bange sehr, daß die Wolle reicht. Wär gut, wenn ich die Jacke noch während der Schwangerschaft fertig stellen kann. Der Bauch passt da locker mit rein :-)
- Duck Soup. Schon zweimal hab ich sie für den Wolf gestrickt, jetzt noch eine für die Tochter meiner Freundin. Lag lange uninspiriert hier. Jetzt hab ich die Nadeln wieder aufgenommen und lege los für den Endspurt. Ich bin fertig mit den Raglanzunahmen für die Ärmel und kann mich nun um die Länge kümmern. Bei der dicken Finkhof-Wolle geht das schnell.
- Socken. Im Auto liegt eine angefangene Socke. Für die Wartezeiten am Bahnhof oder die Fahrten dort hin. Überhaupt sollte überall etwas zum Stricken herumliegen. Der Mann macht sich da regelmässig lustig drüber :-)
- Hexapuffs für den Beekeeper’s Quilt. Ich stricke sie meistens am Wochenende beim Frühstück. Oder zwischendrin. Aktueller Stand: 39.
Und in der Planung für die nächsten Tage/Wochen:
Der Tochtergeburtstag steht an. Dafür habe ich einige Ideen:
- eine Tasche. Die Tochter braucht immer Taschen. In allen möglichen Größen. Für Spielsachen, Malhefte, Schleichtiere, Vesper, Nintendo, Klamotten. Taschen kann man gar nicht genug haben.
- in die Tasche soll dann eine kleine Puppe rein. Und dazu das Märchen von Vassalisa, was Maria so schön aufgenommen hat. Zum Lesen und als Hörspiel auf meinen (nun ungenutzen) iPod, den ich ihr vermachen werde.
- eine Geburtstagskerze für die Tochter
- Das Geburtstagsalbum auf den neuesten Stand bringen für das Montessori Geburtstagsritual in der Schule.
In Vorarbeit für den Wolfgeburtstag, der ja zwei Tage nach dem errechneten Geburtstermin Geburtstag hat
- auch eine Geburtstagskerze
- ein Malutensilo mit eigenen Buntstiften
- Eine Tasche für mich
- eine Hülle für das iPhone des Bonussohnes

Wer einen tollen Raketen- und Sternestoff gewinnen möchte, der schaue doch mal bei FumFum vorbei. Das Gewinnspiel läuft bis 31.1.2012. Der Stoff würde grad total zum Wolf und seinem aktuellen (vom Nachbarsjungen inspirierten) Geburtstagswunsch passen: eine ferngesteuerte Rakete. Also, ich versuche mein Glück!
Yoga Expo 2012
Veröffentlicht 25. Januar 2012 Ernährung , Familie , Yoga 4 KommentareTags:Rohkost, Ernährung, Yoga, messe
Am Sonntag waren wir spontan auf der Yoga Expo 2012 im MOC München. Wollten uns mal wieder ein bisschen in der „Szene“ umschauen, sehen, was sich seit der Premiere vor zwei Jahren alles verändert hat. Ausserdem sollten diesmal diverse Rohkostprodukte vertreten sein. Das war also gleich doppelt interessant.
Kinderspaß
Die Tochter hat gleich zu Beginn bei einer Kinder-Yoga Stunde mit Gitarrenbegleitung mitgemacht. Der Wolf, zögerlich wie wir ihn kennen (er muss sich von allem erst einen Überblick verschaffen, bevor er auftaut und loslegt), blieb lieber erstmal bei mir. Den Mann schickte ich eine kleine Runde alleine los. Manchmal ist es sinnvoll, sich bissl aufzuteilen, um entspannt zu bleiben. Während also die Tochter yogierte, futterte sich der Wolf durch das Probierangebot von Govinda (besonders die Kastanien-Pfannkuchen und Schokokugeln hatten es ihm angetan). Insgesamt war er bestimmt 3 oder 4 Mal im Ausstellungsraum von Govinda (und abends entsprechend aufgedreht wegen der vielen Schokolade).
Schöne Dinge, Rohkost und Probierstationen
Die Tochter schaute sich begeistert die Stände an, sammelte schöne Dinge und kostenlose Werbemittel, futterte sich auch durch diverse Probierstationen und war insgesamt entspannt. Wir trafen (mehrmals) Frau Hase und Claudia (von der ich erst im nachhinein wusste, wer sie war..Puzzleteile der Online/Offlinewelt..hihi) und unsere Kundalini Yogis am Stand vom Yogazentrum/Arbeitsgruppe. Ich habe Makao (lecker!) probiert und ein besonders leckeres Rohkost Schmankerl von Florian geniessen dürfen. Der Wolf hat am Pure Raw Stand die Cashews weggefuttert. Auch die Naschis waren sehr lecker. Muss mir gleich mal deren Angebot online anschaun. Ich habe Christine Volm in echt kennengelernt und leckere Säfte und Köstlichkeiten probiert (Möhrensaft mit Kokosöl, Spirulina, Gojibeeren…)
Soziale Kontakte und mein Kugelbauch
Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Es war ein schönes Gefühl, doch einige bekannte Gesichter zu treffen, hier und da ein Schwätzchen zu halten, Komplimente für mein Aussehen/Schwangerenstrahlen zu bekommen (obwohl ich mich grad überhaupt nicht attraktiv oder gar strahlend finde) und die Stände zu gucken, mich mit dem Mann auszutauschen, auszuprobieren und lang zu schlendern. Insgesamt ist mir aufgefallen, daß ich als Schwangere als potenzielle Zielgruppe wahrgenommen & behandelt wurde („Schwangere behandle ich besonders gern.“ – Klangmassage oder „Gerade in der Schwangerschaft mit erhöhtem Bedarf…“ -irgendein Kräuter-Beeren-Wundersaft für 35 Euro/Flasche oder „Besonders für ganz kleine Kinder, die noch so nah am Göttlichen sind…“ -spiritualität bewahrende Kinde Yoga Geschichten….usw…ihr könnt es Euch denken). Mitgenommen haben wir neben vielen Eindrücken ein Glas Kokosöl und Kokosraspeln in Rohkostqualität von Dr. Goerg.
Ich hab noch ein paar Flyer für unseren „Umarme deine Krise“ Workshop ausgelegt und hoffe, daß sich so noch ein paar Teilnehmer finden, damit der Kurs stattfinden kann.
Die Yoga Expo aus der Sicht des Mannes ist auch recht interessant. Er hat auf ganz andere Dinge geachtet, einen ganz anderen Fokus gehabt. Ich mag es, wie wir uns immer wieder ergänzen.
gestrickt :: Baby-Kokon
Veröffentlicht 24. Januar 2012 Baby , Stashbusting_2012 , Stricken 7 KommentareTags:Baby, gestrickt, Stashbusting
Das erste Stashbusting Projekt für dieses Jahr ist am Wochenende auf und von der Nadel gehüpft. Das ging superschnell und ist wunderbar kuschelig. Ein Babykokon nach dieser (englischen) Anleitung. Mit Nadelstärke 8, 56 Maschen und dicker einfädiger Dochtwolle von der Nußschale in zwei Grüntönen (Salbei & Grün) gestreift.
= Stash-150 g
Gemüsesuppe
Veröffentlicht 24. Januar 2012 Ernährung , Rezepte 2 KommentareTags:Ernährung, Rezept, vegan

Ich hatte euch ja vor einer Weile schon das Rezept für die schnelle Gemüsesuppe versprochen. Inspiriert ist das ganze von Coolcats Suppe mit Orangenspalten. Zubereitet mit dem, was der Kühlschrank so bot. Am Ende war sie sehr lecker.
Zutaten (können variieren) für 2 Portionen
- 1 Kartoffel, in feine Scheiben geschnitten
- 1 kleine Stange Lauch, in Ringen
- Champignons, in feinen Scheiben
- 1 Handvoll kleiner Spinatblätter
- 1 Karotte, in feinen Scheiben
- 1 Stück Ingwer, fein gewürfelt (oder gerieben)
- 1 Knoblauchzehe, in feinen Scheiben
- 3 Scheiben rote Beete in feinen Streifen
- etwas frischer Thymian
- Zitronensaft
- ev. Salz & Pfeffer
- Gemüsebrühe (ca 0,75 l)
- 1 Orange, geschält und in Stückchen geschnitten
- Olivenöl
Zubereitung
- Kartoffeln, Karotte, Rote Beete zusammen mit dem Ingwer und dem Knoblauch in Gemüsebrühe kochen
- etwas später (weil kürzere Kochzeit) Lauch dazugeben.
- alles bissfest garen und mit Zitronensaft, Thymian, Salz u Pfeffer abschmecken
- zum Schluss die Champignons & den Spinat zugeben (nicht weiter kochen. Ich hatte den Spinat auf dem Teller und hab die Gemüsesuppe drübergegossen. Das waren sehr zarte Spinatblätter.)
- Die Orangenstücken auf Teller verteilen und die Suppe darüber schenken. Mit einem Schuss Olivenöl ergänzen und sofort servieren.
Schwangerschaftsgedanken VIII
Veröffentlicht 23. Januar 2012 Schwangerschaft 6 KommentareTags:Schwangerschaft
SSW 25+3
Gewicht +5 kg
Bauchumfang 91 cm
Das Baby fordert nun immer mehr Präsenz in meinen Gedanken. Es bedient sich in erster Linie meines Körpers als Ausdrucksmittel für seinen Aufmerksamkeitswunsch. Sehr clever.
Die Kreisklinik von innen
Beginnen wir bei Mittwoch letzter Woche. Ich deutete bereits an, daß manche Planungen spontan durch flexibles Handeln ersetzt werden sollten. Ich vertütelte den Nachmittag mit dem Wolf im Büro. Wir haben gemalt und gespielt. Die Tochter war in München verabredet. Der Mann sollte sie abholen (mit der Bahn) und wir würden uns am Bahnhof zur gemeinsamen Heimfahrt treffen. Ich wollte vorher noch mit dem Wolf einkaufen gehen, denn unsere Vorräte waren so gut wie erschöpft. So gegen 5 war ich auf Toilette und erschrak gar sehr vor einer Schmierblutung in meinem Slip. Leichte Schmierblutungen kannte ich schon, sie beunruhigten mich nicht weiter und kamen bisher schon 2x in dieser Schwangerschaft vor. Doch diese war viel kräftiger als sonst. Nicht frisch, aber ungewohnt viel. Ich war etwas beunruhigt und rief die Hebamme um Rat an. Wir besprachen, daß ich schon einen Ultraschall machen lassen soll, um eventuelle Ursachen herauszufinden/auszuschliessen (Probleme mit der Plazenta, Hämatom, Muttermund). EIne einfache vaginale Untersuchung ihrerseits hätte nicht gereicht um Klarheit zu bringen. Also rief ich in der Kreisklinik an und meldete mich so gegen 19 Uhr zum durchchecken an. Ja, ich solle doch einfach vorbeikommen (gynökologische Notfallsprechstunde). Ich war sehr nervös, habe gefroren und gezittert, musste dauern aufs Klo. Aber ich hab versucht, die Nerven zu bewahren. Ich hab den Mann kontaktiert und ihm die notwendigen Tochter-Abhol-Instruktionen (Bahnfahrzeiten, Adresse etc) durchegegeben. Ich hab die Tochterfreundinmama angerufen, um mit ihr den Übergabezeitpunkt auszumachen. Ich hab dem Wolf schnell etwas zum Abendessen gemacht und für meine hungrige Bande, die noch unterwegs war ein bisschen Obst eingepackt (2 Bananen, 1 schrumpeliger Apfel, 1 Früchteriegel). Da ich wusste, daß wir es zum Einkaufen nicht mehr schaffen würden, habe ich für den nächsten morgen genau 1 Stück Obst von jeder Sorte für den Smoothie gelassen und auch das Brot wohlverpackt in der Box liegen lassen. Mir selbst war überhaupt nicht nach Essen. Aber ich glaube, ich hatte eine Orange.
Dann sind wir zum Bahnhof gefahren, die Familie einsammeln. Das Auto war auf Reserve. Also sind wir noch zum Tanken und dann in die Klinik gefahren. Dort verbrachten wir dann 2,5 h. Zwischendrin gab es einen Kaiserschnitt (45 min Wartezeit) und diverse andere organisatorische und Klinikstressbedingte Wartezeiten. Ich wurde untersucht, ultrageschallt und ans CTG gehangen. Meine Familie hat sich derweil ganz tapfer die Zeit im Warteraum vertrieben. Wir hatten zwischendrin keine Möglichkeit zu kommunizieren, sonst hätte der Mann auch schon heim fahren können.
Am Ende war nichts. Alles ok. Die Blutung kam möglicherweise von der Schleimhaut, ausgelöst durch nicht gerade sanfte Tritte der Springforelle gen Ausgang (die Ärztin hat mir ein Bild vom tretenden Fuß mitgegeben). Aber man wusste es nicht und am liebsten sollte ich noch eine Nacht zur Beobachtung da bleiben (was ich aber abgelehnt habe, da ja alle Risikofaktoren abgeklärt waren).
Erleichtert und total müde fuhren wir nach Hause und waren gegen 23:15 Uhr im Bett. Die Kinder habe ich am nächsten Tag zu hause behalten, damit sie Ausschlafen konnten.
Insgesamt war es eine interesante Erfahrung. Die Kommunikation der Ärzte, die Denkweise. Wenn ich von meiner Hebamme komme, bin ich immer beruhigt und entspannt. Dort war eher das Gegenteil der Fall. Hebammen scheinen grundsätzlich keine Autorität zu sein, denn man hat kritisiert, warum ich zu den Vorsorgeterminen nicht zum Frauenarzt gehe (? Die Hebamme macht das Gleiche, was auch der Arzt tun würde). Usw.
Den nächsten Tag habe ich noch etwas in Übermüdung und in mich hineinhorchend verbracht. Aber Es geht mir gut und alles ist wieder im Lot.
Die Hebamme
Am Freitag war eh Hebammentag. Wir unterhielten uns kurz über unsere Erlebnisse in der Klinik. Ansonsten gab es nun unser Infogespräch zum Thema Hausgeburt oder nicht. Und noch bisschen Frauengespräche und Vorsorge (viel war ja nicht mehr zu machen). Bluttest wollte ich gleich am Montag (heute) mit beim Hausarzt machen lassen, da ich eh zum Blutabnehmen einen Termin hatte. Nun geistern in meinem Kopf diverse Klinik- und Hausgeburtsgedanken, vorallem logistischer Art, herum (Fahrwege, Kinderbetreuung, Haushaltshilfe und sonstige Eventualitäten)
Die Blutabnahme
Heute war ich beim Hausarzt Blut abnehmen lassen. Der sollte auch gleich das Blutbild für die Schwangerevorsorge mit übernehmen, Hb bestimmen, Antikörpersuchtest…was halt grad so grad ist. Ich hatte mit der Hebamme vereinbahrt, daß ich, falls er das nicht abrechnen kann, weil der entsprechende Gyn-Schein fehlt, ich ihr dir Röhrchen vorbeibringe und sie diese in ihr Labor schickt. So war es denn auch. Hab nach dem Blutabnehmen (nüchtern) den Mann zum Bahnhof gefahren und wollte die Blutröhrchen (ein seltsames Gefühl, mit seinem eignen Blut in der tasche durch die Gegend zu laufen) bei der Hebamme rumbringen. Es stellte sich heraus, daß es die falschen Röhrchen waren und sie nochmal was abzapfen musste. Ok. Konnten wir schnell machen. Dann hat sie nochmal Blutdruck gemessen und beim Blick auf den Wert nur gesagt: „So kann ich dich nicht rauslassen“. Er war irgendwas um die 80 herum. Dabei ging es mir, abgesehen von eiskalten Händen, eigentlich ganz gut. Aber ja, manchmal schätzt man das ja auch ganz falsch ein. Sie hat mir dann einen grünen Tee gemacht und mich zusammen mit einer Banane in ihren Warteraum gesetzt (sie hatte noch eine andere Patientin), damit ich mich erstmal aufpäppel. Ich fand das sehr aufmerksam. Also hab ich da gemütlich strickend meinen Tee geschlürft, Banane und Kokosriegel gefrühstückt und bin dann nach Hause gefahren. Und nun überlege ich, wie ich den Rest des Tages gestalte. Die Tochter hat heut Nachmittagsprogramm, der Wolf will aber beschäftigt werden.
Die Springforelle
Ganz munter und aktiv zeigt sich dieser Tage mein kleiner Bauchbewohner. Auf dem Ultraschall und CTG war da ein ständig woanders liegendes, sehr aktives Baby zu sehen. Mal beult da ein Beinchen raus, mal dort. Mal bekomme ich ein Tritt gegen die Blase, mal eher gegen die Rippen. Ich hab dauernd das Gefühl, aufs Klo zu müssen. Kleine winzige Schluckaufs sind auch manchmal zu spüren. Wir beide (der Mann und ich) haben das Gefühl, daß es ein ganz anderer Charakter wird, als der Wolf. Fühlt sich insgesamt alles so ganz anders an. Vorfreude rückt in den Vordergrund.
Die Versicherung
Wie ich bereits erwähnte, soll die Springforelle ja auch privat oder freiwillig gestezlich versichert werden, da ise nicht über meine Familienversicherung laufen kann. Da stellt sich uns die Frage: Wenn sie ganz frisch schlüpft, wie ist sie dann versichert? Austomatisch erstmal bei mir? Oder gar nicht und die Leistungen werden rückwirkend berechnet? Das wollen wir mal noch herausfinden. Zeit, mal wieder unseren netten Versicherungsberater (ein wirklich sehr enagierter Herr) zu befragen (und dann demnächst mit einem neuen Auftrag zu betrauen).
Die Unsicherheit
Neulich schrieb ich ja schonmal von der Unsicherheit, die mich immer wieder einholt. Oder auch Angst. Es ist nichts vordergründiges und auch keien wirkliche Angst. Eher ein tiefes Wissen von dem, was da auf mich, auf uns zukommt. In meinem derzeitigen Buch steht aber auch drin, daß eben diese Angst gut ist. Daß sie unser Motor ist. („Worry is the work of pregnancy“). Weil man sich seinen Ängsten stellen kann, erkennen, was genau dahinter steckt. Die Autorin des Buches schlägt sogar sowas wie eine Worry-List (Sorgen-Liste) vor, mit der man arbeiten kann, weil man dann eine Liste von möglichen Reaktionen zum Umgang mit den Ängsten erwarbeiten kann (coping responses). Es war beruhigend zu hören, daß meine Hebamme ähnliche Erfahrungen von anderen Mehrgebährenden kennt. Beim ersten Kind geht man noch total motiviert in die Geburt, beim zweiten eher so naja und bei den weiteren ist die Freude auch etwas verhalten. Ist nicht bei allen so, klar, aber doch eine Grundtendenz. Ich werde mich mal mental bisschen mit meiner verhaltenen Freude auseinandersetzen und schaun, was da dahinter steckt. Denn eigentlich weiss ich ja, daß ich das schaffe und daß ich schon zwei schöne Geburten hatte (ohne Komplikationen, ohne Traumata, ohen Schnitte, Nähte, Risse…). Ich merke aber auch, daß ich ruhiger werde, je näher ich wieder dem Thema komme. Ich merke, wie ich wieder in Verbindung mit meiner inneren Kraft komme. Wie hab ich neulich so schön gelesen: in Verbindung mit meiner urweiblichen Kraft. Das klingt doch toll, oder?
Die Meditationen
Mit dem Mann mache ich jeden Sonntag eine Meditation für uns und das Baby. Das ist eine wunderschöne Zeit für uns drei. Wir suchen uns jedesmal eine andere meditation aus, je nachdem, was sich grad richtig anfühlt. gestern war es eine Heilmeditation. Das bewegt in mir so tief was und fühlt sich so wohlig an. Ich mag diese Verbindung mit dem mann, die so ganz ohne Sprache, Berührung und Blickkontakt auskommt. Auf einer ganz anderen Ebene. Ich hoffe, daß wir dieses kleine Ritual auch nach der geburt beibehalten können.
Der Nestbau
Der Babypullover ist fertig und ein kuscheliger Kokon. Der Schwank füllt sich mit Sachen, ich habe Umstandssachen nachbestellt (Second Hand von einer Bekannten übers Internet) und Angebote für Babykleidung und Stoffwindeln bekommen (tausend Dank!!) Das ist alles wunderbar und fügt sich genau so, wie es sein soll. Unser Bett sollte nun hoffentlich auch bald geliefert werden. Lang genug liegt die Bestellung ja nun schon zurück.

















Letzte Kommentare