Yogacamp oder wie das Universum andere Pläne mit uns hat

Eigentlich würden wir jetzt unsere erste Nacht im Zelt, idyllisch auf dem Heimbachhof, verbringen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, kommt es eben anders als man denkt. Die Tochter schlief mit etwas Fieber ein und wachte mit roten Punkten im Gesicht und am Körper auf. Im Laufe des Tages verhärtete sich mein Verdacht auf Windpocken. Ich meine WINDPOCKEN!!!? Wieso jetzt? Ich finds ja schön, daß sie da sind. Aber die hätten ruhig eine Woche später kommen können. nach dem Camp. Nun habe ich eine etwas schlappe, von jeglicher Aktivität überforderte (aber geistig unterforderte, weil keine Kinder zum spielen) Tochter (9) und einen fitten, mopsfidelen, unterforderten (weil nicht rausgehen mit schlapper Schwester) 3-jährigen, der mir die Bude zerlegt und Quatsch macht. Und ich? Schwanke zwischen müde, verständnisvoll, geduldig, erschöpft, überfordert, genervt, entspannt, angespannt und vesuche den Spagat zwischen uns allen Dreien zu meistern.

Morgen entscheidet sich in der Morgenrunde bei den Yogis, ob wir trotz Windpocken kommen dürfen. Derweil versuche ich das ganze von der positiven Seite zu sehen: ich kann weiter an meinen Projekten arbeiten, die sich hier auf dem Schreibtisch stapeln. Und der ist grad wirklich ein heilloses Durcheinander. Auch der Regenguss fühlt sich hier von drinnen besser and als vermutlich auf dem Camp (schwacher Trost). Ich hab mich so gefreut *schnief*

Eine liebe Freundin hat mir grad noch mehr Arbeit (Flyer) und kolloidales Silberwasser vorbeibringen lassen (hat den Mann in unsere kontaminierte Wohnung vorgeschickt). Also machen wir’s uns gemütlich, lesen noch mehr Harry Potter (ich hatte schon wieder vergessen, wie toll ich die Bücher fand), spielen Nintendo (den wir manchmal verstecken müssen vorm Wolf, er ihn aber doch findet) und gucken DVD’s aus dem Bücherbus.

Und auf dem Schreibtisch?

  • ein Gästebuch für eien Hochzeit
  • ein Fotoalbum zur Geburt
  • eine Geburtstagskerze
  • ein Flyer für eine Ausstellung
  • Layouts für eine Website, dazu Visitenkarten und Moo’s
  • Schwangerenyogalehrerausbildungshausaufgaben (Was ein Wort!)
  • Strickprojekte

btw verstehe ich grad überhaupt nicht, warum manche Bilder nicht angezeigt werden. verschwinden die einfach bei Flickr? Womit hat das zu tun? Grr.

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5 Responses to “Yogacamp oder wie das Universum andere Pläne mit uns hat”


  1. 1 Bine 17. Juni 2011 um 19:14

    Ich drück’ euch die Daumen das die Windpocken nicht so furchtbar
    schlimm ausfallen, wünsche dir liebe Ramona gute Nerven und der
    Tochter gute Besserung.
    ♥lichen Gruß
    Bine

  2. 2 ishvāri aneema 17. Juni 2011 um 19:34

    Gute Besserung deiner Tochter!

  3. 3 Katharina 17. Juni 2011 um 20:12

    Oje. Oje. Gute Besserung an die Tochter! Hatte Windpocken im gleichen Alter wie sie und hab sie als sehr, sehr unangenehm in Erinnerung (die Müdigkeit und die Juckerei!). Alles Liebe!

  4. 4 frau siebensachen 17. Juni 2011 um 21:22

    alles hat seinen sinn…auch wenn er nicht sofort erkennbar ist.

    (vielleicht gibts beim camp auch so unwettergewitter wie gestern hier – da würd ich nicht draußen sein wollen!)

    alles gute fürs töchterlein!


  1. 1 Jahresrückblick 2011 « Jademond Trackback zu 30. Dezember 2011 um 06:07

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