Leinsam-Cräcker

craecker

Ab und an mache ich Leinsam-Cräcker. Die kann man im Dörrapparat oder bei niedrigster Temperatur und offener Klappe im Backofen trocknen. Hier ein Rezept, was ich gern als Grundlage nutze und je nach vorhandenen Zutaten abwandle.

Pizza Leinsam-Cräcker

Zutaten:

  • 1 Tasse sonnengetrocknete Tomaten, für 2 h in etwas Wasser eingeweicht
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 rote Paprika, kleingeschnitten
  • ¼ Tasse geschnittene Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL italienische Kräuter (ich nehme dazu gern die Gute Laune Gewürz-Blüten von Sonnentor)
  • ¼ Tasse geschnittener frischer Basilikum
  • 2 Tassen Leinsamen, 12 h eingeweicht in 3 1/2 Tassen Wasser (nicht spülen oder abgiessen)

Und so geht’s:

  1. Im Mixer aus den eingeweichten getrockneten Tomaten nebst Einweichwasser eine Paste pürrieren.
  2. Tomatenpaste, Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Zitronensaft, italienische Kräuter & Salz im Mixer zu einer gleichmässigen Masse verarbeiten. Eventuell zusätzlich Wasser hinzufügen.
  3. Basilikum dazugeben und weitermixen.

(Ich schmeiss das alles immer auf einmal rein)

  1. Ab mit der Masse in eine große Schüssel und die eingeweichten Leinsamen dazugeben. Durchrühren.
  2. Auf Backpapier streichen.
  3. unter 42 Grad trocknen (das dauert in meinem Trockner je nach Dicke mal eine Nacht, mal eine Nacht und ein halber Tag. Kommt auch auf die Luftfeuchtigkeit im Raum an, zB ob die Spülmaschine nebenbei noch läuft etc)
  4. Irgendwann mal umdrehen und von der anderen Seite trocknen lassen.
  5. Wenn komplett trocken, ab damit in luftdichte Behälter.

Die halten sich bis zu 3 Monate bei Raumtemperatur, länger gekühlt oder eingefroren. Hier halten sie nie länger als ein paar Wochen, weil lecker.

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9 Responses to “Leinsam-Cräcker”


  1. 1 blauerhibiskus 29. Dezember 2011 um 10:43

    hmm… das sieht ja richtig lecker aus. werd ich mir merken das rezept. danke dafür!

  2. 2 winnieswelt 29. Dezember 2011 um 16:46

    DANKE!
    Wie aber meinst du “in meinem Trockner” … kann man die nicht auch in den Ofen legen?

  3. 5 ringelmiez@googlemail.com 29. Dezember 2011 um 18:35

    die sind sooooo lecker. und damit ich sie mir endlich selbst machen kann, bestelle ich heute abend einen dörrautomat. nachträgliches weihnachtsgeschenk an mich selbst.

  4. 6 Nubes 15. Juli 2012 um 07:41

    Eine liebe Freundin hat mich auf dieses Rezept aufmerksam gemacht.
    Da ich keine sonnengetrockneten Tomaten hatte, habe ich passierte Tomaten genommen und nur eine Tasse (amerik. Cup) Leinsamen. Das war mein erstes Dörrerlebnis und nicht nur ich bin begeistert – pure Geschmacksexplosion im Mund. Allerdings wirken sich Zwiebeln und Knoblauch spürbar aus… wird aber wieder gemacht
    Vielen Dank für das tolle Rezept!

  5. 7 Mella 21. September 2012 um 19:00

    SOOOOOOOOOOOOOOO unfassbar lecker! :-)
    Der erste Versuch war bei uns leider unfassbar versalzen, weil wirs da etwas zu gut mit gemeint haben und nicht bedacht wurde, dass das Salz ja drin bleibt, während die Menge der Masse sehr abnimmt. ;-)
    Mittlerweile machen wir jede Woche eine Ladung, weil die so spitze sind, dass sie schnell weggeknabbert sind. Gebe das Rezept hier schon dauernd weiter, weil ich so begeistert bin. Die Gewürze werden immer mal wieder spontan abgewandelt, aber es wird immer traumhaft gut. :-)


  1. 1 Unsere Küchengeräte « Jademond Trackback zu 31. Dezember 2011 um 12:25
  2. 2 Rohvolution. | ringelmiez Trackback zu 22. Mai 2012 um 09:28

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