Mit 'Freunde' getaggte Einträge

Berlin :: Ein Nachmittag mit Maria

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Am Samstag nachmittag habe ich mich endlich mit Maria getroffen. Wir hatten das schon so lange immer wieder versucht. Jetzt endlich war die Zeit reif dafür. Wir trafen uns im veganen Bistro Majas Deli. Nachdem die Familie abgefüttert war, bin ich mit Maria dann weiter zum Siebenblau (Stoffladen für Biostoffe) geschlendert und danach zu Frau Tulpe (auch ein Stoffladen), wo ich mir das natur-grüne Stoffpaket gekauft habe, um mir daraus meine Gretelies Tasche zu nähen. Dort musste ich meinen Geldbeutel aber arg an mir halten und im Hinterkopf meine überquellenden Stofflager haben. Aber toll war das schon. Nach der Stoffreizüberflutung haben wir uns in ein Café gesetzt und den Rest des Nachmittags wunderbare Frauengespräche geführt. Es war so angenehm, jemanden zum ersten mal zu treffen (wir kannten uns bisher ca 5 Jahre online..oder schon mehr? Maria?) und gleich auf einer Wellenlänge zu sein. Der Nachmittag verging viel zu schnell und so viele Gesprächsthemen wurden nur angerissen oder angedacht. Ich hoffe, wir können das irgendwann mal wiederholen. Tat mir sehr gut!

Den Abend habe ich mit der Familie und den Nanaks im Amrit bei üppigem indischen Essen verbracht. War lecker, aber echt viel. In Berlin kann man noch zu ganz anderen Preisen und Portionen essen gehen als in München.

Wochenende

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München
Kunst
Freundin
Auszeit
Max Pett
Sonntagsfrühstück mit frischen Semmeln
Sonnenschein
Winterspaziergang
Schneespaß
Stricknadeln & Wolle

rohe Süßigkeiten

Wer noch Inspiration für gesunde, vegane und rohe Leckerli zum Fest sucht, wird vielleicht bei Silke fündig. Sie hat gerade ein neues ebook mit verdammt verlockend aussehenden (und sicher köstlich schmeckenden) Süßkreationen veröffentlicht.

Bis zum 23.12.2011 gibt’s das Büchlein für 8,00 Euro statt 9,90 Euro. Zeit genug, noch ein paar bunte Teller zu zaubern.

Tollwödig

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Bei manchen Freunden ist es so, daß man sich viele Jahre nicht sehen kann und wenn man sich dann wieder trifft, ist es, als ob die letzte Begegnung gerade erst gestern gewesen ist. So war es am Freitag auch mit J*. Wir haben uns ca 9 Jahre nicht gesehen, immer wieder ein Treffen versucht – nun hat es endlich geklappt. Wir waren vorher ein bisschen aufgeregt, aber das hat sich schnell gelegt. Alles war wie immer und super nett. Sind übers Münchener Winter-Tollwood geschlendert, haben die Athmosphäre und unsere Gesellschaft genossen. Mir tat es sehr gut, mal ohne die Kinder unterwegs zu sein, Gedanken zuende denken und Sätze zuende formulieren, lecker Essen, in Ruhe Gruschelstände ansehen und Leckerein probieren. Das Tollwood war sehr nett, das Wetter fast schon frühlingshaft mild. Es gab viele hübsche Stände, Kultur, tolle Bücher, Bio Essen (sogar diverse vegane Sachen!) und viel zu Entdecken.
Liebe J, es war ein wunderbarer Tag mit dir und wir sollten das definitiv öfter wiederholen.

*J und ich kennen uns von unserer Ausbildungszeit zur Gestaltungstechnischen Assistentin in Plauen. Wir hatten seitdem über die ganze Zeit losen Kontakt per Email.

Internett

Wenn man einen Blog schon eine ganze Weile liest, dann zeichnet man sich im Kopf ein Bild von dem Menschen, der da schreibt, auch wenn man noch nie ein Foto von ihm gesehen hat. Aus der Bildsprache der Fotos, der vielleicht winzigen Einblicke in deren Leben und aus den Dingen, die geschrieben werden entsteht eine Vorstellung, wer oder wie der Mensch sein könnte. Kein festes Bild in From von “schwarze Haare, grüne Augen, groß und athletisch”, sondern eher eine Ahnung von einem Typ Mensch. Das ist sehr spannend.
Wenn man dann diesen Menschen in echt kennenlernen darf, dann ist es vorher ganz viel Spannung und dann vielleicht eine Überraschung, daß man sich den Menschen ganz anders vorgestellt hat. Interessant.
Am Dienstag habe ich zum ersten Mal die Naturmama getroffen. Es ist nicht die erste Person aus dem Internet, die ich in echt getroffen habe. Und doch ist es immer wieder spannend. Das vorher, der Moment des Treffens und das danach, wenn sich im Kopf die Bilder neu zurechtrücken und Detail hinzugefügt oder weggenommen werden. Und so war es mit der Naturmama. Im Haus die kleinen Plätze wiedererkennen, die man sonst nur auf dem Foto sieht und sich ganz anders vorstellt. Alle Überraschungen waren nur positiv. Unser Treffen war sehr nett. Wir waren mit den Kindern zu einer Lesung im Stall. Lämmchengeschichten und echte Lämmchen und Tee und Kekse. Die Tochter war hin und weg. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und wurden wunderbarst mit veganen Köstlichkeiten verwöhnt. Der Wolf wollte gar nicht wieder nach Hause. Liebe Naturmama, danke für den schönen Nachmittag.

Habt ihr schon virtuelle Bekanntschaften in echt getroffen?

Kuschelzeit

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Heute kam Post von einer lieben Freundin (Danke, Kathrin!). Sie hat uns zum Einzug eine flauschige Kuscheldecke geschenkt. Jetzt können wir uns in unserer Couchecke richtig einrollen. Vielleicht nicht bei dem Wetter heute, aber der nächste Sturm und Regen kommen bestimmt. So sieht also bisher unsere Wohnzimmerecke aus. Das muss natürlich noch bissl gestaltet werden. Ihr seht noch nackte Birnen und Drähte an der Wand, wo später mal Lampen hin sollen. Uns schwebt da sowas vor. Müssmer noch bissl sparen. Ausserdem möchte ich gern die Kinderweltkarte wieder aufhängen. Die fehlt uns. Vielleicht kommt die ins Eck gegenüber der Couch. Dann sieht man sie nicht gleich beim Reinkommen, aber von der Couch aus schon.
(Das Wollknäuel ist wunderbare gefärbte Wolle von Frau Lavendelblau und wird aktuell zu einem Babypullover verstrickt.)

Dicke Freunde

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Gestern haben wir spontan vormittags eine liebe Freundin besucht. Die Tochter hat sich genüsslich durch ihren Kleiderfundus probiert und Diva gespielt. Wir hatten eine sehr gemütliche und erfrischende Zeit. Anschliessend, noch ganz beschwingt, sind wir gleich zum nächsten Treffen mit unseren ganzen Nachbarn von früher gegangen. Wir sassen gemütlich im Garten und um uns herum tummelten sich 8 Kinder im Alter von 9 bis 3 Jahren. Nach einem Jahr sah man, wie sehr alle gewachsen waren und sich entwickelt hatte. Spannend.

ruhiger Sonntag & Heimweh

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Am Sonntag war ich mit dem Wolfsjungen eine Freundin aus unserer Gatkafamilie besuchen. Es war ein schöner Nachmittag mit Gesprächen, Nichtstun und Sonnenschein. Meine Tage hier sind sehr spontan und ungeplant. Aber irgendwie sehr schön. Insgesamt bin ich aber doch etwas geschwächt und von einer inneren Traurigkeit und Mattigkeit gefallen. Ich möchte nach Hause (aber ich habe keins). Ich hätte nicht gedacht, daß dieses Wurzellose mich so mitnehmen könnte. Ich sehne mich nach Alltag, Routine und Ruhe. Nun habe ich noch Halsweh bekommen. Eindeutig eine Reaktion auf meine anders als ideale Ernährung momentan. Ich denke drüber nach, schon einen Tag früher zurück zum Mann zu fahren. Am liebsten würde ich gleich in den Zug steigen, aber die Tochter hat morgen noch eine Verabredung an ihrer alten Schule und mit einer Freundin.

Moseskinder

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Gestern habe ich meinem ziellosen Umherirren in Hamburg ein Ende gesetzt und Frau Moseskinder einen Spontanbesuch in ihrem Lädchen abgestattet. Der Wolf schlief und schlief und schlief. So kam es, daß wir fast 4 Stunden Zeit hatten für diverse Frauengespräche und Sonne auf der Bank vorm Laden. Schön war es!

Eine kleine Zeitreise

in Den Andel

When I was 19 or 20, I had my first long distance travel all by myself. I went by train to the Netherlands to visit my dear penpal Morna und Den Andel. We had a lot of fun. I lost contact to her. So Morno, if by chance, you read this, I’d like to hear how you are doing now, after all those years. (Or if anybody from the FB & deco circles remembers her?)

***

Mit 19 (oder 20?) war ich das erste mal allein mit der Bahn unterwegs in den Urlaub. Ich habe meine damalige Brieffreundin Morna in den Niederlanden besucht. Ich bin mit dem Wochenendticket über 10 Stunden in einer vollen, überquellenden Bahn (da konnte wirklich niemand mehr einsteigen, so eng standen wir da drin) mit bestimmt 5x umsteigen nach Groningen/Den Andel gefahren. Dort habe ich wirklich eine schöne Zeit erlebt. Wir waren einkaufen, haben die Stadt unsicher gemacht. Damals haben mich vorallem das Konzept der Headshops interessiert :-) Verwandte von meiner Freundin hatten hinterm Haus ein riesiges Hanffeld. An einem Abend hat uns die Mutter meiner Freundin einen Joint gedreht. Nach einer Woche konnte ich ziemlich gut niederländisch verstehen (aber natürlich nicht sprechen). Ich habe einen ganz anderen Lebensstil in der Familie kennengelernt, wurde durch die Suppen und Müslis der Mutter inspiriert und habe zum ersten Mal im Leben meditiert. Der Vater lebte nämlich in Groningen, hatte einen Musikladen (so ich mich erinnere) und konnte Didgeridoo spielen. Irgendwie war er total Hippie, interessierte sich für Buddhismus und Meditation und fuhr mit uns ans Meer.
Auf einem Markt habe ich mir diesen schrillen Netzbody gekauft (den hatte ich auch später zum CSD in Berlin an). Wir machten Skurrile und schöne Fotos im Abendlicht an den großen Fenstern des niederländischen Hauses. Eins davon habe ich neulich bei Aufräumen gefunden. Das hat Morna von mir gemacht.

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