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Pfingstcamp :: Da sind wir wieder

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Leider ist unsere Zeit auf dem Pfingstcamp schon wieder abgelaufen. Wegen eines Gastes, dem es nicht so recht war, daß die Windpocken da rumfliegen, haben wir das Camp, nach vorheriger Absprache, heute wieder verlassen. Mit seeeehr schwerem Herzen, vorallem bei der Tochter. Ihr ging es auf dem Camp wunderbar gut. Sie hat den ersten Tag langsam gemacht, im Heilkreis gelegen und sich geschont. Und dennoch viel Kontakt mit ihrer Freundin, den Schnecken und Schrecken und dem ganzen Heimbachhof gehabt. Wie heilsam. Frische Luft und schöne Umgebung. Es war die richtige Entscheidung und wir sind sehr dankbar, daß wir teilnehmen durften.

Und nun herrscht hier große Trauer. Kurz vor der Sonnenwendfeier das Camp zu verlassen – nicht einfach. Wir konnten noch sehen (und mithelfen), wie Vorbereitungen für ein tolles Spiralkreisritual getroffen wurden. Und die Plände mit anhören. Vom Tanzen und Singen und Lagerfeuer. Und nun sieht sich die Tochter konfrontiert mit der Hilflosigkeit, keine Wendung in das Schicksal zu bringen. Kein Weg, doch noch dabei sein zu können. Ich glaube, ich muss sie da heut Abende noch ein wenig unterstützen. Grad eben ist sie nur ein trauriges, weinendes Mädchen. Ich fühle sooo mit ihr. Auch für mich ist es nur sehr schwer anzunehmen.

Mehr Eindrücke kommen dieser Tage während ich die Fotos sichte.

Yogacamp oder wie das Universum andere Pläne mit uns hat

Eigentlich würden wir jetzt unsere erste Nacht im Zelt, idyllisch auf dem Heimbachhof, verbringen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, kommt es eben anders als man denkt. Die Tochter schlief mit etwas Fieber ein und wachte mit roten Punkten im Gesicht und am Körper auf. Im Laufe des Tages verhärtete sich mein Verdacht auf Windpocken. Ich meine WINDPOCKEN!!!? Wieso jetzt? Ich finds ja schön, daß sie da sind. Aber die hätten ruhig eine Woche später kommen können. nach dem Camp. Nun habe ich eine etwas schlappe, von jeglicher Aktivität überforderte (aber geistig unterforderte, weil keine Kinder zum spielen) Tochter (9) und einen fitten, mopsfidelen, unterforderten (weil nicht rausgehen mit schlapper Schwester) 3-jährigen, der mir die Bude zerlegt und Quatsch macht. Und ich? Schwanke zwischen müde, verständnisvoll, geduldig, erschöpft, überfordert, genervt, entspannt, angespannt und vesuche den Spagat zwischen uns allen Dreien zu meistern.

Morgen entscheidet sich in der Morgenrunde bei den Yogis, ob wir trotz Windpocken kommen dürfen. Derweil versuche ich das ganze von der positiven Seite zu sehen: ich kann weiter an meinen Projekten arbeiten, die sich hier auf dem Schreibtisch stapeln. Und der ist grad wirklich ein heilloses Durcheinander. Auch der Regenguss fühlt sich hier von drinnen besser and als vermutlich auf dem Camp (schwacher Trost). Ich hab mich so gefreut *schnief*

Eine liebe Freundin hat mir grad noch mehr Arbeit (Flyer) und kolloidales Silberwasser vorbeibringen lassen (hat den Mann in unsere kontaminierte Wohnung vorgeschickt). Also machen wir’s uns gemütlich, lesen noch mehr Harry Potter (ich hatte schon wieder vergessen, wie toll ich die Bücher fand), spielen Nintendo (den wir manchmal verstecken müssen vorm Wolf, er ihn aber doch findet) und gucken DVD’s aus dem Bücherbus.

Und auf dem Schreibtisch?

  • ein Gästebuch für eien Hochzeit
  • ein Fotoalbum zur Geburt
  • eine Geburtstagskerze
  • ein Flyer für eine Ausstellung
  • Layouts für eine Website, dazu Visitenkarten und Moo’s
  • Schwangerenyogalehrerausbildungshausaufgaben (Was ein Wort!)
  • Strickprojekte

btw verstehe ich grad überhaupt nicht, warum manche Bilder nicht angezeigt werden. verschwinden die einfach bei Flickr? Womit hat das zu tun? Grr.

Meine Physiotherapie

Ich hatte ja vor einer Weile vom Orthopäden Physiotherapie zu Stabilisierung der Wirbelsäule verschrieben bekommen. So als kleiner Kick, um selber wieder aktiv zu werden, aber erstmal aus der Verspannungs- und Ohnmachtsschleife rauszukommen. Nun war ich also brav 1-2 Mal pro Woche zur Physiotherapie. Die Therapeutin hat kein spezielles Programm an mir abgearbeitet, sondern immer gefragt, wie es mir grad geht und dann gezielt daran gearbeitet, mir Unterstüzung zu geben. Mal waren das Massagen, mal Übungen mit dem Theraband zur Lockerung der Schultermuskulatur.

Wie es mir geht

Momentan geht es mir nicht richtig gut. Ich bin sehr arg verspannt auf allen Ebenen. Ich beisse meinen Kiefer aufeinander, reibe nachts meine Zähne gegeneinander, sauge unbewusst die Innenseiten meiner Wangen zwischen meine Zähne. Meine Lendenwirbelsäule schmerzt, Schultern und Nacken sowieso. Ich bin müde, gereizt und stets den Tränen nah. Nicht förderlich für diesen Zustand ist meine riesige to-Do Liste an Projekten, die auf Bearbeitung warten und alles irgendwie gleich dringend sind (und gefühlt kommt immer wieder was dazu, wenn was anderes weggearbeitet wird). Dazu kommen Geldsorgen, weil durch den Wegfall meines ALG II sich einiges angestaut hat: Nachzahlungen, weil ich mehr Einnahmen hatte, Umsatzsteuerzahlung für das 1. Quartal. Ausserdem zahle ich meine Krankenkasse nun selber. Bis das geklärt wurde, sind hier auch locker mal fast 1000 Euro aufgelaufen. Der Sohn musste privat versichert werden. Auch da eine Nachzahlungsforderung für vergangene Monate. Uff. Ich versuche da nicht weiter drüber nachzudenekn und zu vertrauen, daß sich alles löst. Aber dennoch merke ich, wie mich solche Phasen sehr lähmen.

Ein Geschenk

Gestern also war ich bei meiner Physiotherapeutin. Sie fragte mich, wie es mir geht. Als sie meinen Zustand wahrnahm, zauberte sie das Zimmer schnell in einen Minispa mit Entspannungsmusik und duftendem Öl. Sie massierte mir 40 min lang meinen verspannten Rücken in andächtiger Stille. Und dann, das Beste! Sie packte mich in eine Fangopackung und verordnete mir, im Ruheraum so lange zu liegen, wie ich noch Zeit hatte (das waren immerhin 30 min bis ich den kleinen Wolf von der Spielgruppe abholen musste). “Das ist ein Geschenk” Ich war sooo dankbar. Da lag ich nun, wohlig eingepackt, konnte ein bisschen entspannen und vor mich hindösen. Danach wollte ich am liebsten gar nicht aufstehen. Ist das nicht toll?!

Ran an den Beckenboden

Ich hatte ja letztes Jahr schonmal über den Zustand meines Beckenbodens berichtet. Seitsem ist nicht viel passiert. Ich habe mir immer wieder vorgenommen, aktiv zu werden. Letztes Jahr war ich auch mal bei einer Frauenärztin, in der Hoffnung, sie würde mir Beckenbodengymnastik verschreiben. Allein bin ich doch nicht so diszipliniert, eine Routine zu finden. Sie bestätigte mir zwar, daß meine Beckenbodenmuskulatur ausbaufähig sei, sah aber keine Notwendigkeit für Physiotherapie in diese Richtung. Ich vermute, ihr waren durch das Gesundheits- udn Kassensystem wohl etwas die Hände gebunden. In Hamburg hatte mir mein Frauenarzt ganz von sich aus vorgeschlagen, nochmal Beckenbodengymnastik aufzuschreiben. Allerdings war das grad in der Umzugsphase und ich habe es nicht in Anspruch genommen. Schade eigentlich.

Wie dem auch sei. Mein Beckenboden hängt durch. Ich hänge durch. Eine starke Beckenbodenmuskulatur ist wichtig, um auch den Rücken zu stützen. Ich habe seit geraumer Zeit ziemliche Beschwerden im unteren Rücken. Ich bin mir sicher (und habe dies auch von einer Freundin mit physiotherapeutischem Hintergrund bestätigt bekommen), daß ein Teil der Rückenschmerzen von meinem schwachen Beckenboden herrühren.

Neulich war ich beim Orthodpäden und hab meinen Rücken mal checken lassen. Er konnte nichts weiter tun als mir zu mehr Bewegung/Sport zu raten (ja, das wusste ich selber schon) und, um mir am Anfang zu helfen, ein Rezept für stabilisierende Krankengymnastik plus weiterführender Rückenschule auszuschreiben. Ein Anfang. Juhu! Ich hoffe, daß mir dieser Weg hilft, neue Gewohntheiten in meinen Alltag einzubauen und Rückenschmerzen künftig vorzubeugen. Sonst ist mit meiner Wirbelsäule aber alles in Ordnung. Ein rein muskuläres Problem.

Gestern war ich meine mich seit dem Wochenende plagenden Schwindelgefühle abchecken. Ich habe eine wunderbar einfühlsame Ärztin gefunden. Sie hat sich viel Zeit genommen, hat wenige organische Untersuchungen gemacht, sondern eher meine Lebenssituation hinterfragt und daraus psychosomatische Schlussfolgerungen gezogen. Und sie hat genau ins Schwarze getroffen. Schwindel (wovon wird mir schwindelig? Ist mir was zuviel? Dreht sich alles?) Ohrenrauschen (Hab ich viel um die Ohren?) Ein Blick auf meinen Blutdruck bestätigte meine Vermutung, daß der Schwindel unter anderem von einem extrem niedrigen Blutdruck kommt. Auch sie rät zu mehr Bewegung/Sport.

Gleichzeitig konnte sie sogar meiner Bitte nachkommen, mich bei meinen Bemühungen um die Stabilisierung meines Beckenbodens zu unterstützen. Ich habe nun Beckenbodengymnastik verschieben bekommen und eine Überweisung zur Frauenklinik, die sich nochmal speziell mit dem Thema befassen. Es geht also voran. Und ich bin mir sicher, wenn diese Baustelle in Angriff genommen wird, geht es mir mental wieder erheblich besser.

Das war jetzt ein langer Eintrag.

Heilen

buche

erle

erle

haselnuss

Hier tickt die Zeit grad etwas langsamer. Der kleine Wolf hat einen toll funktionierenden Körper, der grad den Scheiss der letzten Tage (ich sag nur: geplündertes Lebkuchenhaus der Schwester!) entgiftet. 40,3 Grad Fieber waren es als ich gestern abend ins Bett bin. In der Nacht bestimmt noch höher, denn er lag neben mir, fieberphantasierend, zitternd, wimmernd und nicht wirklich erreichbar. Ich konnte ihn mit einem Heilmantra (Ra Ma Da Sa, Sa Se So Hung) wieder beruhigen. Die Nacht war unruhig, von Wadenwickeln, stündlichem Stillen, Heilerde trinken (die hat er selbert eingefordert) und rastlosem Herumwälzen unterbrochen. Um 6 Uhr klingelte der Wecker, weil die große Tochter zur Schule wollte. Entsprechend geruhsam wird heut der Tag vergehen. Morgens habe ich noch einen Batzen Arbeit, den ich versuche, zwischen die Kindumsorgung zu schieben.
Dem kleinen Wolf geht es schon wieder besser. Er beobachtet die Schneeflocken und singt “Schneeflöckchen, Weissröckchen”. Toller kleiner Wunderkörper.

Bis Sonntag läuft noch die Verlosung. Es sind schon viele, tolle Weisheiten gesammelt. Die fasse ich dann nochmal zusammen, für alle zum mitschreiben :-)

Heilerde

heilerde

Healing clay is a stable in our family. We use it whenever we feel sick, ate too much or too fat. It’s also great for skin issues and washing hair. We use it internal and external. Clay is great for absorbing toxins that bring your body out of balance.

***

Heilerde ist in unserer Familie ein Basic. Immer da, immer wieder gut. Wir verwenden es, wenn wir doch mal zu fettig, zu viel oder zu ungesund gegessen haben, wenn’s im Magen und Darm rumpelt, wenn uns nicht wohl ist, bei Ausschlägen, schlechter Haut, zum Haare waschen…es gibt unzählige Anwendungen. Wir nehmen Heilwerde innerlich und äußerlich, mal mehr, mal weniger. Heilerde unterstützt den Körper beim Entgiften, kann unerwünschte Stoffe aufnehmen und das Gleichgewicht im Körper wieder herstellen.

Eine Heilreise

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In meinem Leben gibt es noch den ein und anderen Knoten. Hin und wieder fahre ich mich fest, glaube mich im Kreis zu drehen oder die Richtung verloren zu haben. Meine Tochter hat eine sehr gute Begleiterin. Als ich das erste Treffen zwischen den beiden organisierte, hatte ich das Gefühl, daß ich eigentlich selbst einen Termin bräuchte. Einfach, um mal wieder ein bisschen loszulassen, einen anderen Blickwinkel auf mich selbst zu bekommen und um mir etwas Gutes zu tun. Und das habe ich letzte Woche getan. Ein Termin bei der Heilerin, Schamanin, Kunsttherapeutin, Mutter, Freundin, Frau.

Zuerst erfolgte ein Gespräch, indem wir versuchten einzugrenzen, was genau ich möchte. Was möchte ich lösen, erfahren, wo brauche ich Hilfe. Das sollte ich dann kurz und bündig und vorallem positiv fomulieren. Und dann -wir entschieden uns für eine Heilreise- durfte ich mich hinlegen, die Augen schliessen und reisen.

Anfangs wartete ich noch recht verkopft auf Bilder, die da kommen mögen. Doch nichts geschah. Ich war wunderbar entspannt. Dann jedoch kamen sie. Die Bilder vage, aber deutlich. Sequenzen, (Ur)Bilder.

Ein dunkelgrünes Schiff im Stil der 20er Jahre (so wie das Cap San Diego im Hamburger Hafen) mit diesem geschwungenen Bug. Ich sah auch nur das Bug. Das Schiff war am Strand auf Grund gelaufen. Es war mein Schiff. Ich war gleichzeitig als Betrachterin am Strand und sah mich selbst auf dem Schiff. Ich versuchte, das Schiff zu verlassen. Aber es war zu hoch. Ich konnte nicht runter. Irgendwann gelang es mir.

Ich ging hinter dem Schiff im Meer baden. Das kühle Meer geniessen. Weg vom Schiff. Erstmal im Meer schwimmen. Plötzlich erhob ich mich mit Adlerschwingen aus dem Wasser und flog ein paar Schwünge in die Luft. Ich hatte Flügel. Welch neues Gefühl das war.

Dann saß ich auf einem Floß. Immer noch an der Stelle hinter dem Schiff, wo ich baden war. Ich saß auf dem Floß und baumelte mit den Beinen im Wasser. Später trug mich das Floß weiter raus aufs Meer. Ich lag auf dem Floß, schaute in den Himmel und liess mir die Sonne ins Gesicht scheinen.

Als nächstes befand ich mich in einer Höhle. Ich weiss nicht, obe es die Höhle meiner Heilerin war oder meine eigene. Der Ort war der gleiche wie damals in der Reise zur Inneren Heilerin. Ich lag auf einem Schaffell und schlief ein. Ganz friedlich und ausgeruht. Ich betrachte mich aus den Augen meiner Heilerin. Ich bin die Heilerin. HeilerinIch gehe aus der Höhle während ich weiterhin friedlich schlafe. HeilerinIch stehe auf den Klippen und blicke aufs Meer. Ich wache auf und gehe zur Heilerin. Ich umarme sie von hinten und bedanke mich. In der Umarmung verschwindet sie/löst sich auf. Nun sitze ich auf den Klippen und blicke aufs Meer. Ich spüre noch die Adlerschwingen an meinem Rücken, möchte sie aber grad nicht gebrauchen.

Die Heilerin sah währenddessen ganz andere Bilder. Aber die Symbolik, die Botschaften, waren nahezu identisch. Faszinierend!

Godo

Eine der vielen Inspirationen von unserer Reise hat mir Nena mit auf den Weg gegeben.

Es gibt einen Arzt, der jahrelang die Gangart des Menschen beobachtet und erforscht. Dr. med. Hans-Peter Greb hat erkannt, daß der Mensch eigentlich ein genetisch angelegter Ballengänger und kein Fersengänger ist. Durch unsere Gangart wird unser ganzes Skelett bis unter die Schädeldecke durch unser Gewicht gestaucht. Beim Ballengang wird das Gewicht über die Muskulatur abgefedert. Die Folge sind weniger Probleme in unserem gesamten Bewegungsapparat.

Ich finde das sehr spannend und werde mich auf jeden Fall mal näher damit beschäftigen und den Unterschied an mir austesten. Wird viel Umdenken und Umlernen erfordern.

Mehr Infors findet ihr auf seiner Website und in Vorträgen auf Youtube.

Gelesen: Borreliose natürlich heilen

Borreliose natürlich heilen, Wolf Dieter Storl

Beim letzten Heilpraktikerbesuch mit meiner Tochter bat ich die Frau Heilpraktikerin, ob sie mir nicht eine Bachblüte für mich hat, weil ich mich in letzter Zeit ziemlich gerädert, müde und den Tränen nahe fühle (<– als alleinerziehende Mutter zweier Kinder, selbständig arbeitend, eigentlich keine seltene Erscheinung möchte man meinen). Sie testete mich, fand keine Bachblüte aber Borrelien.

Die hatte ja vor zwei Jahren mein Mann auch schon mal als Mitbringsel vom Gatkacamp. Ich habe jedes Mal unzählige Zecken, wenn wir dort zelten. Vielleicht ist mein Blut besonders schmackhaft (oder stressbedingt übersäuert?). Ich weiss nicht, wo ich die Borrelien her habe. Hatte ich doch nie die Wanderröte oder andere offensichtliche Anzeichen. Aber Borrelien können über Jahre hinweg in uns vorhanden sein. Wer weiss.. Nach dem letzten Gatkacamp bestellte ich mir das Buch “Borreliose natürlich heilen von Wolf Dieter Storl” und liess es aber ungelesen hier rumliegen. Nun war ich froh, daß ich gleich mit der Lektüre beginnen und mich über Borrelien weiterbilden konnte.

Nun rücke ich den Viechern mit Karde und gesunder Ernährung & Lebensführung (ihr wisst schon, Bewegung, Sonne, viel Schlaf…das ganze Programm) auf den Leib. Bin gespannt, was sich tut.

Karde

Karde

Wildkräuter

Viele Wildkräuter (diese im Vorgarten meiner Eltern)

Beckenboden

I still have a weak pelvic floor. I need to find some exercises and routines that help me to get it more stable. So I can start building back my belly muscles.

***

Eine meiner Baustellen ist mein Beckenboden. Nach der Geburt des kleinen Wolfes ging es mir ziemlich gut und ich lief in der Wohnung herum, trug das kleine Bündel umher. Schon nach zwei Tagen aber fühlte ich mich, als hinge mir unten alles raus. Mein Beckenboden hing durch. Und mit ihm ich. Also ab zurück ins Bett und schön brav Wochenbett hüten.

Enorme Last auf den Beckenboden

Der Wolf war ziemlich proper

Heute, 20 Monate später ist mein Beckenboden trotz Rückbildungskurs immer noch nicht wieder fit. An manchen Tagen merke ich es mehr als an anderen. Auf der Beckenbodenmuskulatur lastet das ganze Gewicht der Eingeweide des Bauchraumes. Eine enorme Aufgabe!

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Psyche und Körper. Der Beckenboden steht auf emotionaler Ebene für Sicherheit und Stabilität. Er dient der Stabilisierung der Körpermitte (“mich kann nichts umwerfen”). Und genau das spüre ich zeitweise sehr deutlich.

An Silvester hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einer Yogalehrerin zum Zustand meines Beckenbodens und meiner Bauchmuskeln. Ohne starken BB braucht man gar nicht anfangen, seine Bauchmuskeln zu trainieren, denn der BB muss alles halten. Es gibt einige Yogaübungen, die sehr stark die Bauchmuskeln beanspruchen. Bei mir ist noch immer, nach 20 Monaten, eine tiefe Kerbe zwischen den Muskeln in der Bauchdecke. Ich kann da gut meine Handkante reinstecken. Mein Ziel ist also nun erstmal, den Beckenboden zu stärken und die schrägen Bauchmuskeln aufzubauen. Dadurch stärke ich automatisch die geraden Bauchmuskeln. Ich möchte mir gern eine neue Routine schaffen. An Silvester habe ich mit den 100 Pushups und 200 Situps aufgehört. Und seitdem leider auch nicht wieder angefangen. Aber es fehlt mir. Es fehlt mir, überhaupt irgendwas zu tun. Aber ich finde es so schwer, wieder den Anfang zu finden.

Womit haltet ihr Euch fit?

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