Mit 'Selbstreflektion' getaggte Einträge

Welcome 2012

welcome2012

Geht ja nicht, ein neues Jahr ohne eine kleine Liste anzufangen. Hat eine Weile gedauert, aber so langsam kommt sie. Insgesamt wird es ein Jahr des “Be in the Moment” – Im Moment sein. Die Liste ist eine Ideensammlung von Impulsen und Inspirationen, die mir so in den Sinn gekommen sind. Dinge, die ich probieren möchte, die geplant sind oder auf die ich mehr achten und Wert legen möchte. Sie gelten als kleine Orientierung, nicht zum daran festhalten oder Druck erzeugen.

Welcome 2010
Welcome 2011

Jahresrückblick 2011

Gesehen bei Mamamiez, das nuf und Frische Brise.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

8.
Durchwachsen und Intensiv. Geprägt von Loslassen, Annehmen und Neuordnen. Vertrauen.

2. Zugenommen oder abgenommen?
ca 3 kg zugenommen (Bauchbewohner)

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
weiterhin gutsichtig

5. Mehr Kohle oder weniger?
Das Universum sorgt immer für das richtige Maß, auch wenn wir das nicht immer so empfinden. Da geht es hier und kommt dort. Wir haben von allem, was wir brauchen. Uns geht es ziemlich gut. Und doch neigen wir manchmal zu Mangelgedanken und Wunschdenken. Aber: alles ist gut, genau wie es ist.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Ich bin meine eigene Chefin. Deshalb ist mein Job immer so gut oder schlecht wie ich das möchte.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, umzugsbedingt.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Erfahrungen, Vertrauen, Zuversicht, Erinnerungen. Ein neues Menschlein, was in mir wächst.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger. Soll sich aber ändern.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Im ganzen Jahr? Ich? Ehm, vielleicht 2? Magenzeugs.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Keine wirklich schlimm. Alle innerhalb von 2-3 Tagen überstanden.

Nicht schön jedoch waren die Windpocken der Kinder. Sie haben uns doch recht eingeschränkt.

12. Der hirnrissigste Plan?
Fällt mir grad keiner ein. Der Mann sagt: Zusammenziehen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Auch da: keine Ahnung. Der Mann sagt: Zusammenziehen
Ich fand nix gefährlich. Das ganze Leben ist gefährlich. Oder nicht?

14. Die teuerste Anschaffung?
Unser Bett. Wird noch geliefert.

15. Das leckerste Essen?
So viele leckere Früchte, Salate, Essen. Könnte kein einzelnes nennen. rohe Potlucks, indisch, Geburtstagstorte des Mannes, Tropenkost-Früchte…

16. Das beeindruckendste Buch?
Hm, ich habe nicht sonderlich viel gelesen in diesem Jahr. Alle Bücher hatten ein bisschen Wahrheit und Weisheit für mich. Sehr schön fand ich “das Mädchen mit dem Perlenohrring”. Alle anderen Bücher sind auf meiner Leseliste mit einer verlinkten Zusammenfassung und ein paar Zitaten, die ich mitgenommen habe. Einen ziemlichen Haufen habe ich noch angefangen hierliegen.

17. Der ergreifendste Film?
Habe ich 2011 einen Film geschaut? *grübel*
Im Kino war ich mit der Tochter zu den Schlümpfen 3D. Ausgesprochener Quatsch und anstrengend für die Augen mit der 3D Brille. Auf DVD hab ich mir “Das Mädchen mit dem Perlenohrring” angesehen. Aber sowas richtig ergreifendes? nö.

18. Die beste CD?
Morgenstimmung und Joy of the Heart von Dharma Singh. Beides Yoga-Mantren und vorallem wegen der Erinnerungen an das Pfingstcamp sehr beliebt hier. Läuft grad wieder jeden morgen bis zum Frühstück.

19. Das schönste Konzert?
War ich auf einem Konzert? Unser Nena Konzert im Dezember wurde leider auf März verschoben. Sonst keins dieses Jahr.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Den Kindern

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Den Kindern, der Familie und Freunden

22. Zum ersten Mal getan?
Eine Woche Alltag im Zelt gelebt

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Gatka unterrichtet & Gong gespielt

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Wasserschaden in der alten Wohnung (und damit verlorene Mietkaution)

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ehm. Ich möchte eigentlich niemanden von irgendwas überzeugen. Zumindest nicht bewusst.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich mache jeden Tag ganz viele Geschenke. Ich schenke meiner Familie jeden Tag einen gedeckten Tisch, liebevolle Worte, aufmerksame Ohren, Herzenswärme und Fürsorge. Ich finde, daß ist ein ziemlich großes, tolles Geschenk.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Auch hier. Jeder Tag ist ein Geschenk. Unsere wöchtentliche Gemüsekiste, Kundenaufträge, Vertrauen, liebe Blogkommentare, Emails, Überraschungspäckchen…alles große Geschenke.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Mama, ich bin froh, daß du nicht so eine normale Mama bist” (mit einer ausführlichen Begründung dazu)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Oh, ich erinnere mich an keinen speziellen. Es gab sehr viele schöne Sätze, die mich glücklich gemacht haben.

30. Dein Wort des Jahres?
Springforelle

31. Dein Unwort des Jahres?
Entschuldigung

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres
Ich lese immer noch gern Soulemama. Ich habe keine speziellen Lieblingsblogs. Lese mal hier, mal da gern. Mal weil es Freunde sind, mal weil ich Inspirationen da finde. Das ist aber wirklich sehr unbeständig und Lebensphasenabhängig.

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
(Collagen)
Good Bye 2010 / Welcome 2011
Good Bye 2009 / Welcome 2010

nach dem Umzug

Wie geht es mir eigentlich hier, so 3 Monate nach dem Umzug? Mit den ganzen innerlichen und äußerlichen Veränderungen. Jetzt da das gröbste Chaos vorüber ist, mein Hormonhaushalt wieder etwas stabiler und wir so langsam einen Alltagstrott bekommen, kann ich mal Resümieren.

Die Wohnung

Hier hat nun der größte Teil seinen Platz gefunden. Es stehen noch immer unausgepackte Kisten im Keller, die wir schon gern noch auspacken würden. Momentan fehlt es uns an dem ein oder anderem Regal. An vielen Stellen im Haus brauchts noch Lampen und Gemütlichkeit. Wir brauchen noch zwei Bettgestelle bzw Schlaflösungen für die diversen Zimmer. Mein 1,40 m Bett aus Freiburg – da hat ja das Lattenrost nicht die Treppe raufgepasst- liegt nun als Matratze am Boden des Wolfszimmers. Nur eine Zwischenlösung, da es in dem kleinen Zimmer viel Platz wegnimmt, und ich da nicht mehr lang hochkommen werde, wenn der Bauch wächst ;-) Im Schlafzimmer steht momentan auch nur ein Einzelbett und eine Matratze nebst Lattenrost am Boden. Da soll wieder ein gemeinsames Schlaflager hin. Aber grad ist einfach kein Geld da auch nur irgendwas zu kaufen in diese Richtung.  Kommt noch. Wir setzen das alles auf eine Liste und arbeiten die ab, wie das Geld reinkommt. Insgesamt wächst die Wohnlichkeit mit dem Leben was hier so stattfindet. Kleine Fortschritte in homöopatischen Dosen. Neulich hab ich wieder im Keller bissl gerichtet und geräumt, im Wolfszimmer Gardinenstangen angebracht etc.  Es wird.

Die Familie

Auch in der Familie war anfänglich Chaos. Ich war mit mir und meinen inneren und äußeren Veränderungen beschäftigt. Und dem Alltag mit den Kindern. Der Mann war viel unterwegs und hatte geschäftlich einiges um die Ohren. Wir mussten uns alle mit der neuen Situation arrangieren. Gewohnheiten anpassen, aufeinander abstimmen, Freiräume wahren, Grenzen setzen…die ganze Palette. Das war für alle echt anstrengend und eine zeitlang war hier wirklich irgendwie alles komisch. Ich hab mich sehr unverbunden gefühlt mit dem Mann, wir sind uns abends aus dem Weg gegangen, weil jeder seine Ruhe wollte, ich war dauernd gereizt oder anders in Extremstimmung. Aber eines Abends konnten wir mal miteinander sprechen, ein paar Tränen fliessen lassen und überlegen, wie es weitergeht bzw uns einfach auch etwas Zeit zuzulassen. Fürs Ankommen. Seit dem ist es wieder schön. Wir sitzen abends gemeinsam beisammen, spielen Keltis oder arbeiten an gemeinsamen Projekten. Oder jeder an seinem. Aber wir reden wieder miteinander :-)

Die Mobilität

Unser leidigstes Thema. Wir haben nur ein Auto, bräuchten aber eigentlich zwei. Die Wege sind hier so weit auseinander, daß es ohne Auto einfach nicht geht. Momentan gestalten wir den Arbeitstag so, daß ich den Mann morgens 10 km zur nächsten S-Bahn fahre (und er in die Arbeit). Dann fahre ich zurück, bringe den Wolf in den Kindergarten (4 km), fahre nach Hause zum Arbeiten. Dann hol ich den Wolf gegen 14 Uhr wieder ab (zwischenzeitlich kommt die Tochter mit dem Bus von der Schule). Abends hole ich mit den Kindern (oder nur dem Wolf) zusammen den Mann wieder an der S-Bahn ab. Dieses Rumgefahre zerlegt mir meinen ganzen Arbeitstag und begibt uns beide in eine Abhängigkeit, die wir so nicht kennen. Ausserdem ist jegliche Regelmässigkeit eine echte Herausforderung, da der Mann keine festen Arbeitszeiten hat, die jeden Tag gleich sind.

Die Umgebung

Wie bereits erwähnt sind die Wege sehr weit. Ich vermisse mein Fahrrad, was nahezu ungenutzt im Schuppen steht. Ich bin kaum noch zu Fuß unterwegs. Für alles brauch ich ein Auto. Der Weg zum Einkaufen und Kindergarten führt entlang einer Landstrasse, wo die Autos mit 100Sachen langdüsen. Das ist mir zu riskant, da mit den Kindern langzuradeln. Macht auch kaum einer. Ist eher so für Hobbyrennradler am Wochenende. Aber nicht so für Alltagsradler wie mich. Einkaufen mit dem Fahrrad ginge beim Herrmannsdorfer, aber die Apothekenpreise mag ich mir dauerhaft nicht leisten.
Die Luft stinkt derzeit ständig nach Gülle (Odl, Jauche), weil die Bauern ihre Abfallprodukte auf die Felder rausfahren (danach sieht das Gras auch total verseucht aus). Nee, das ist echt ekelhaft und widert mich jeden Tag aufs neue an. Zum Glück bin ich jetzt nicht mehr so geruchsempfinlich, wie noch zu Beginn der Schwangerschaft.

Ökologischer Fußabdruck

Abgesehen von alledem blutet mein ökologisches Herz. Mein Fußabdruck auf diesem Planeten ist wahrscheinlich um ein vielfaches größer geworden. So viel Autofahren. Und auch die Einkaufsmöglichkeiten sind andere. Bio in Plastikpackungen aus dem Discounter oder Biosupermarkt ist nicht das gleiche, wie in meinem liebsten Quartiersladen, wo ich vieles selbst abfüllen konnte. Wo ich zu Fuß hinlaufen konnte, am Spielplatz vorbei. Bewegung, Frischluft. Das alles muss ich jetzt in ein ganz neues Alltagskonzept einarbeiten, damit es funktionert.

Fazit

Wir haben beschlossen geduldiger zu sein. Und uns nicht an Mangelgedanken festzuhalten, sondern die Fülle in unserem Leben zu sehen. Wie schön der Rauhreif über der Wiese liegt oder die Berge zu sehen sind, was für schöne Ausflugsziele in der Umgebung wir noch erkunden können oder wie schön der Himmel beim Sonnenaufgang aussieht. Klar kommt da mal wieder ein moralischer Tag. Dann kann ich ja nach München fahren. Oder nach Freiburg. Und für die Zeit um die Geburt herum (um schonmal so weit vorauszudenken) hat uns meine Mama ihre Hilfe angeboten! Und ich lerne immer mehr nette Menschen (aus dem Internet, vom Yoga) kennen, die hier in der Umgebung wohnen. So langsam beginne ich, mich etwas nach aussen zu öffnen und es auch zuzulassen, daß es hier schön werden kann. Aber da ist auch noch viel Wehmut und Sehnsucht und Festhalten dabei.

Nicht so negativ

Auf meinen Artikel über die Schulbesichtigung (den ichnochmal editiert habe), bekam ich eine eMail einer Leserin, die mich zum Nachdenken anstiess. In der Tat kam mein Eintrag ziemlich negativ rüber. Aber so bin ich ja eigentlich auch gar nicht. Generell bin ich allen Menschen gegenüber sehr offen eingestellt, egal woher sie kommen. Wenn ich also gegen Bayern wettere, dann ist das wohl nur ein Ausdruck meiner inneren Widerstände und hat nichts mit dem Land selber oder gar den hier lebenden wunderbaren Menschen zu tun. Schliesslich bin ich ja sogar mit einem waschechten Niederbayern verheiratet. Vielleicht gefällt mir auch die Politik nicht ganz so sehr.Ich lasse viel zurück, was für mich perfekt passt, aber auch einiges, anders gewichtetes, was eben gar nicht passt. Aber etwas loszulassen, von dem man überzeugt ist und was einem ans Herz gewachsen ist und das einzutauschen gegen Ungewissheit oder etwas, was eben nicht ganz so perfekt ist, das ist für den Anfang schwer. Aber ich gebe zu, ich mache es mir selbst auch ein bisschen schwer.

Ich freue mich sehr, daß wir eine der jetzigen Tochterschule entsprechende Bildungseinrichtung gefunden haben. ich bin mir sicher, daß sie sich dort wohlfühlen und ankommen wird.

Ich habe auch beschlossen, mich gar nicht so sehr in meine Meckerei und Widerstände hineinzubegeben und ein Mantra draus zu machen. Denn dann programmiere ich mich ja mit diesen Gedanken und genau das wird dann eintreffen. Ich werde einen schweren Abschied haben, ja. Ich werde auch Widerstände haben. Aber es ist auch ganz viel Vorfreude und Motivation in mir drin. Das kam wohl nicht so rüber.

Liebe Barbara, danke für deinen Gedankenanstoss! Schön, daß es Menschen wie dich gibt.

Body Integration

#reverb10

December 12 – Body Integration This year, when did you feel the most integrated with your body? Did you have a moment where there wasn’t mind and body, but simply a cohesive YOU, alive and present? (Author: Patrick Reynolds)

Oh bestimmt. Das sind winzig kleine Momente. Es waren einige, aber nicht annähernd genug. Ich glaube, ein großer Moment der mir dazu einfällt ist der Kalligrafiekurs. Da vor der Wand stehen, den Pinsel in der Hand, die Konzentration bei nichts anderem als dem Buchstaben, den ich grad versuche zu malen. Ja. Da war ICH. Lebendig und präsent.

Try

#reverb10

December 18 – Try. What do you want to try next year? Is there something you wanted to try in 2010? What happened when you did / didn’t go for it? (Author: Kaileen Elise)

Loslassen. In so vielen Hinsichten. Immer wieder. Wenn ich nicht loslassen kann, dann bin ich mir selbst im Wege.

11 Things

#reverb10

December 11 – 11 Things What are 11 things your life doesn’t need in 2011? How will you go about eliminating them? How will getting rid of these 11 things change your life? (Author: Sam Davidson)

  1. Arge. Ich werde mich abmelden. Ich möchte die Energie lossein, die da mitschwingt. Ich bin dankbar für die bisherige Unterstützung, aber ich glaube, ich brauche sie jetzt nicht mehr.
  2. Ballast. Da hat sich wieder jede Menge materieller Ballast angesammelt, den ich wieder loslassen möchte. Beim nächsten Flohmarkt, verschenken, verkaufen, loslassen. Macht frei. Wer also was sucht oder braucht, es lohnt sich ab und zu auf meinen virtuellen Flohmarkt vorbeizuschauen oder im Frühjahr dann wieder in Vauban.
  3. Angewohnheiten. Ein paar alte Angewohnheiten, die da noch übriggeblieben sind. Ich seh das als Entwicklung und arbeite nach und nach dran.
  4. Bastelkram. Ich hab immer noch so viel Bastelkram, der mich ständig umgibt. Ich werde, genau wie in 2010, keine neuen Sachen mehr dazukaufen, sondern aus dem was machen, was da ist.
  5. Zucker und Brot. Zeit, mal wieder bissl genauer hinzuschauen, was ich da so alles in mich reinmach. Das war schon mal besser und geht auch ziemlich lecker ohne. Fühlt sich nicht gut an. Also weg damit.
  6. Wochenendbeziehung und Rumgependel. Soll auch ein Ende haben. Lässt sich nur mit einem neuerlichen Umzug realisieren. Manchmal kommt es anders als man es erst geplant udn gedacht hat. Schaun wir nach vorn. Leben wir im Jetzt. Bringt nichts, der Vergangenheit nachzuheulen *schnief*
  7. Trägheit. Mal wieder bisschen mehr bewegen. Raus an die Luft, Yoga, Schwimmen, Laufen…egal. Hauptsache mal wieder einen Ausgleich zum Sitzjob.
  8. Alleinerziehend sein. Hat dann hoffentlich auch bald ein Ende. Endlich zusammenziehen.
  9. Dinge, die ich schon immer mal machen wollte. Die blockieren nur. Da will ich loslassen, Platz machen, aufräumen. Fokus setzen. Man kann nicht alles mal gemacht haben. Lieber paar wenige Sachen, dafür richtig.
  10. unfokussiertes Umherirren. Diese Phase möchte ich endlich hinter mir haben. Es nervt mich, orientierungslos zu sein.
  11. Sinnlosigkeitsgedanken. Das Geühl, das alles doch irgendwie sinnlos ist. Die Frage, wozu das alles? Existenzfragen. All sowas, was ich von mir eigentlich gar nicht kenne. Vielleicht kann ich mich da im neuen Jahr auch durcharbeiten.

Let Go

#reverb10

December 5 – Let Go. What (or whom) did you let go of this year? Why? (Author: Alice Bradley)

Der Idee, in Freiburg/Umgebung wohnen zu bleiben. Weil es einfach nicht finanzierbar ist (vorallem nicht mit den Vorstellungen, die wir haben). Aber ehrlich gesagt: so richtig losgelassen habe ich noch nicht.

Minutes

[Imagine you will completely lose your memory of 2010 in five minutes. Set an alarm for five minutes and capture the things you most want to remember about 2010.]
Ja, ich will. Dieser besiegelnde Kuss. Und noch einer und noch einer, weils so schön ist. Das befreiende Gespräch mit Carola. Die klärenden Tränen. Der kleine Bruder auf dem Rücken der Tochter. Kuschelige kleiner Körper unter meiner Bettdecke. Warme Händchen, die meinen Bauch streicheln während der kleine Wolf stillt. Sat Nam am Familientisch vorm Essen. Stimmung auf dem Wochenmarkt in Vauban. Gemeinschaft beim Pfingstcamp. Ra Ma Da Sa mit Cello. Venus Kriya mit dem Mann. Curry essen bei Familie Ringelmiez. Lieder die durch die Wohnung trällern vom kleinen Wolf gesungen. Der Tochter beim Zirkus zusehen. Theateraufführung und Schulbandrap. Indisch essen. Nena Konzert. Blick über das Hexental. Schneelandschaft. Päckchen öffnen. Picknick auf dem Spielplatz. Rollenspiele der Kinder. Traumreisen. Yoga. Geburten von Freundeskindern. Familienlachen. Hand der Tochter in meiner. Kindermund.

Travel

#reverb10

December 22 – Travel How did you travel in 2010? How and/or where would you like to travel next year? (Author: Tara Hunt)

Ich reise die meiste Zeit mit der Bahn. Ich reise viel, weil der ganze Familien- und Freundeskreis in Deutschland verstreut lebt. Ausserdem wohnen der Mann und wir ja auch nicht zusammen. Das ergibt einen Haufen Reiserei. Nächstes Jahr wünsche ich mir weniger hin- und hergereise. Dafür einige wenige gezielte Reisen. Ich würde gern endlich meinen Gutschein fürs Yogitel im Triguna Ashram Berlin einlösen. Ausserdem möchte ich sehr gern Anna in Frankreich besuchen, allerdings bezweifle ich, daß das nächstes Jahr was wird, da noch ein Umzug ansteht (mein Herz blutet schon jetzt).  Gatkacamp wird für uns wohl ausfallen. Insgesamt werden es wohl alles kurzfriste Reisepläne im Laufe des Jahres.

Nächste Seite »



Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 69 other followers