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Ostheimer & kleine Verlosung

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Gestern haben wir einen lang geplanten und herbeigesehnten Familienausflug gemacht. Eine Betriebsführung bei Ostheimer. Ganz früher, als die Tochter noch klein (und ich noch jung) war, konnte ich mit den Figuren nichts anfangen. Sie waren mir nicht realistisch genug, zu klobig und überhaupt. Jetzt mag ich sie sehr gerne. Wir haben mittlerweile eine kleine Sammlung von Figruen und Tieren, die ich auf dem Flohmarkt erbeutet oder reduziert gekauft habe. Manche gab es auch als Geschenk von lieben Menschen.

Etwas stressig begann der Tag, denn wir standen im Stau auf unserer 2,5 stündigen Fahrt dorthin. Zur Führung kamen wir mit etwas Verspätung, was aber nichts machte, da wir die einzigen waren (ich habe von unterwegs aus Bescheid gesagt). Der Geschäftsführer höchstpersönlich führte uns durch die Werkstätte und erzählte mit viel Herz und Begeisterung von seinem Unternehmen. Wir durften anhand eines Holzpferdchens die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Die Kinder wurden immer wieder mit einbezogen. So konnten wir am Ende ein fertiges (und damit es keinen Streit gab, ein zweites) Pferdchen mit nach Hause nehmen. Wir hatten unsere Führung mit “Figur bemalen” gebucht, sodass wir am Ende alle 4 bzw 5 am Maltisch sassen und ein Hirschkalb nach unseren eignenen Vorstellungen bemalen (daß es ein Hirschkalb ist, hab ich erst später im Katalog gesehen. Wir hatten nur den Rohling, Farben und keine Vorlage). Ich fand es schön, die verschiedenen Herangehensweisen zu Beobachten. Die Tochter war erst zaghaft und hatte Angst, es sich zu versauen. Sie wollte das Viech so naturgetreu und perfekt wie möglich treffen. Der Mann hingegen betrachtete das ganze sehr künstlerisch und ihm war wichtig, was individuelles zu schaffen :-) Für den kleinen Wolf war in erster Linie das Malerlebnis wichtig. Er pinselt so gern.  Und so sind 4 verschiedene Hirschkälbchen als Andenken an unseren Besuch bei Ostheimer entstanden. (von links nach rechts: Tochter, Wolf, Mann, Ich)

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Während die Familie ihren Viechern Farbe gab, habe ich mich derweil im Lädchen umgeschaut. Im Fabrikverkauf gibt es Firguren mit kleinen Schönheitsfehlern, aus Überproduktion oder Restbeständen zu einem reduzierten Preis. Ich habe meine 2-Euro-Sammlung mitgenommen und sie mit großer Freude aufgelöst. In den Korb gewandert sind:

  • Eine Mamabär mit Baby
  • ein St.Martin (auch als Ritter)
  • ein Mann (Noah)
  • eine Kuh mit Kälbchen
  • eine kleine heilige Familie für unseren Jahreszeitentisch
  • ein feuerspeiender Drache.

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Die Figuren behüte ich in meiner Geschenkekiste bis zum nächsten Schenkanlass (Nikolaus? Weihnachten?). Insgesamt hatten wir einen sehr interessanten Familientag, der mit einem kurzen Spontanbesuch bei Freunden ausklang. Um 22 Uhr waren wir dann wieder daheim und fielen erschöpft in unsere Betten.

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Ich habe natürlich auch an Euch treue Leserschaft gedacht, die ihr immer so gut zu mir seid, und einen kleinen Braunbär extra gekauft. Den verlose ich unter allen Kommentaren hier im Blog bis Sonntag, den 15.7.2012. Ihr müsst lediglich kommentieren und vielleicht dazuschreiben, warum ihr den kleinen Bären haben möchtet. Einfach, oder?



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