Spinnerein

Nun sitze ich immer wieder am Spinnrad und lasse es surren. Es gelingt mir immer besser, einen gleichmässigen Faden zu produzieren.

Wie ihr seht ist mein Garn teilweise ziemlich verdreht. Woran liegt das genau? Dreht das Rad/die Spule zu schnell? Oder ist das normal am Anfang? Meine ersten Verzwirnungsversuche waren wegen diesen Dralls ein Desaster. Das Garn sieht sehr experimentell aus mit immer wieder Verdrehungen. Gibt es ein paar Verzwirnungstricks?

Wenn ihr Garne spinnt, habt ihr da vorher schon einen Plan im Kopf? Ein Ergebnis was ihr erzielen wollt (bestimmte Nadelstärke, bestimmter Effekt, ein Strickmuster, was ihr stricken wollt, ein Thema…) oder strickt ihr munter drauf los und lasst euch von dem, was da passiert, inspirieren?

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2 Responses to “Spinnerein”


  1. 1 barbara 15. Juli 2010 um 11:07

    Hallo Ramona,

    versuche mal, langsamer zu treten, denn in der Tat dreht sich das Rad einfach zu schnell, der Einzug ist zu langsam (schnellerer Einzug ist m.E. für Spinnanfänger aber ganz schön schwierig; es zieht einem immer wieder den Faden aus der Hand und die Wolle reißt). Des Weiteren solltest Du die Wolle nach dem Spinnen auf einen Haspel wickeln, gut naß machen und dann einfach auf dem Haspel trocknen lassen. Damit verteilt sich der Drall im ganzen Faden bzw. das Garn entspannt sich ein wenig.
    Ich gehe mal davon aus, dass Du die Grundzüge des Verzwirnen kennst, deshalb nur ein Tipp: Ich habe mir in Ermangelung einer teuer zu kaufenden Lazy Kate selbst eine gebaut aus den Lego-Duplo-Steinen meiner Kinder, einer Lego-Bodenplatte und zwei Stricknadeln (schön alt und schön lang!). Geht einwandfrei und kann nach Gebrauch wieder zerlegt werden.
    Spinnen tu´ ich, was mir grade im Vorrat gut gefällt und farblich zusammenpasst. Leider fehlt mir mit 4 Kindern die Zeit, für größere Projekte zusammenhängend zu spinnen (na ja, mein Trachtenjanker wird doch im Herbst fertig werden- nach einem Jahr Spinn- und Strickzeit), aber für tolle Norwegerhandschuhe, ein Tuch oder einen Zwergerlpullover reicht das Gesponnene eigentlich immer!
    Liebe Grüße

    Barbara

  2. 2 Karin 15. Juli 2010 um 19:36

    Also wenn Du zwirnen möchtest passt Deine Wolle schon, weil man ja in Gegenrichtung zwirnt und dadurch Drall wegnimmt ( spinnen im Uhrzeigersinn, zwirnen dagegen)

    Vom Hapselspannen halte ich nichts, aber da gibts zig Meinungen
    :-)))

    Verhält sich ein bißerl so wie mit nassen Haarne auf Lockenwickler drehen, nach dem Waschen sind die Locken wieder weg.
    Sprich der Drall kommt wieder, wenn Du Dein Strickstück wäscht und dann ist das schief.

    Wie Barbara schon schrieb, versuch langsamer zu treten, oder mit den Händen schneller zu werden , wobei das sich eher auf Singlegarn bezieht, für Zwirngarn würd ich grob sagen passt das schon so in etwa.

    Als Haspel kannst Du auch vom Baumarkt ein Mittelrohr und zwei T- Stücke nehmen mit kurzen Rohren für die Querstreben.

    Ich spinne wie ja schon geschrieben, jede Wolle so, wie sie sich am besten verspinnen lässt, manche dünn, manche dick, ist unterschiedlich und von der Wollsorte abhängig. Festen Plan hab ich selten

    Das wird schon sieht für den Anfang eh sehr gut aus

    Karin


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