Krankenversicherung

Momentan beschäftigt mich das Thema Krankenversicherung. Und da möchte ich ein bisschen Eure Gedanken dazu hören. Vielleicht habt ihr ja einen guten Tipp für mich.

Ich bin selbstständig mit einem geringen Einkommen. Als solches bin ich noch freiwillig gesetzlich versichert. Meine beiden Kinder sind bei mir mit familienversichert. Da zahle ich momentan 328 Euro. Der Mann, der ist privat versichert. Deshalb können wir nicht alle in einer Versicherung familienversichert werden.

Nun gehe ich fast nie zum Arzt, nutze nur Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt, Kinderarzt und Zahnarzt. Alle weiteren Behandlungen, sollten mal welche anstehen, laufen zum großen Teil über einen Heilpraktiker.

Versicherungswechsel
Jetzt denke ich darüber nach, die Krankenversicherung zu wechseln und zur Künstlersozialkasse (KSK) zu gehen. Warum die? Weil das die Alternative für mich als Kreative ist. Letzten September habe ich mich dafür angemeldet, bin aber immer noch nicht darüber versichert, weil die so lange brauchen, eine Entscheidung zu treffen und alle Unterlagen zu prüfen.

Die KSK funktioniert nur als Träger. Dh, ich bin bei einer anderen KV versichert, zahle meine Beiträge aber an die KSK. Nun habe ich von jemandem erfahren, daß die KSK für Künstler im prinzip wie ein künstlicher Arbeitgeber funktioniert, dh sie übernimmt einen Teil der Beiträge. Darüber hätte ich gern mehr Informationen.

Fragen an Euch
Bevor ich mich mühsam durch irgendwelche Internetforen quäle, dachte ich, vielleicht ist jemand von euch lieben Leserinnen und Lesern bei der KSK versichert oder kennt sich sonst ein bissel damit aus.

1. Wie genau funktioniert das System der KSK in der Praxis?

2. Wie funktioniert die Abrechnung?

3. Wie gestaltet sich das ganze, wenn ich bei einer Privatversicherung versichert bin und mich für die KSK entscheide?

Vielleicht hat jemand von Euch auch eine ganz andere Idee. Ich möchte gern bessere an meine Bedürfnisse angepasste Leistungen oder aber weniger Beitrag zahlen. Am besten beides :-)

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4 Responses to “Krankenversicherung”


  1. 1 Maria 10. März 2011 um 09:16

    Ich stecke auch gerade im Aufnahmeverfahren bei der KSK. Ich bin bei der Securvita versichert und gehe davon aus, dass ich, sollte ich aufgenommen werde, einen Teil der Koste an die Securvita zahle und die KSK den anderen Teil. Auf der Website der KSK findest du dazu ganz ausführliche Infos oder rufe doch einfach mal da an, dann hast du Klarheit.

    Schau dir mal die Samarita an, die wurde mir von einer Ärztin empfohlen: http://www.samarita.de/ Auch ein gutes System, finde ich.

    Liebe Grüße,

    Maria

  2. 2 Tascha 10. März 2011 um 11:12

    wenn Du in die KSK gehen kannst Tu es! Ich habe vor einiger Zeit ein Seminar für Selbstständige rund um Steuerrecht etc. gemacht und die Dozentin ist jedes mal ekstatisch geworden, wenn jemand die Voraussetzungen hatte über die KSK versichert zu werden. Besser kann es Dir nicht gehen! Außer Du bist Millionär.

  3. 3 ichmaggruen 10. März 2011 um 13:10

    Ich bin in der KSK und zufrieden da.
    Die Beiträge zahle ich an die KSK, versichert bin ich bei der Securvita. Die Securvita kennt sich auch ganz gut aus, was Fragen bezüglich der KSK angeht. Das war bei meiner alten Kasse ganz anders.
    Der Beitrag ist deutlich geringer (50% soweit ich weiß, wie als wenn du angestellt bist) und du kannst deine Kinder familienversichern. Der Antrag hat bei mir 6 oder 7 Monate gedauert…Mit PV kenne ich mich gar nicht aus. Aber wenn du in der KSK bist, hast du Krankengeldanspruch, Mutterschutz undundund.

    Wenn du noch Fragen hast, her damit :)

    Liebe Grüße,
    Ulrike*

  4. 4 Karin 10. März 2011 um 16:26

    Über die KSK weiss ich leider nichts, würde Dir aber dringend raten genau zu schauen, wie die Leistungen sind.
    Wenn die KSK nur ein Mittler ist, dann eben die Leistungen der Securvita.

    Gerade im Zahn, Brillenbereich, bei Pflegeleistungen usw sind da teils erhebliche Unterschiede.
    Bin gesetzl. familienversichert, höre aber von vielen Eltern , wenn die Kids mal krank sind, gerade bei behinderten Kindern wie Daniel kommt das ja häufiger vor , dass das teils echt schwierig wird.
    Gehe selber auch sehr selten zum Arzt ( gleiche Punkte wie bei Dir), aber allein die Kieferorthopädenrechnung unserer Tocher würde uns arm machen, würde da die Kasse streiken.
    Auch bei den Vorsorgeuntersuchungen gibts da gewaltige Unterschiede.

    Drück Dir die Daumen, dass Du was passendes findest.
    Karin


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