Frühling, Alltag & Dankbarkeit

Ich bin ja total begeistert von diesem Blühen und Surren rundherum. Überall blühen die Obstbäume, Buschwindröschen, Tulpen… Die Sonne scheint, die Spielplätze sind fast schon überfüllt von sonnenhungrigen Familien, vorm Café streckt man die Beine aus und die Nase in den Himmel, eine dampfende Tasse Kaffee in der Hand, ein Lächeln auf den Lippen. Schön ist es hier. Ich geniesse die Zeit grad in vollen Zügen. Nette Gespräche beim Einkaufen oder auf dem Spielplatz. Das Markttreiben. Und die beginnende Flohmarktsaison.

Neulich traf ich morgens den Kinderarzt als wir auf dem Weg zur Spielgruppe waren. Er plauderte mit dem kleinen Wolf und war beigeistert von seinem Laufrad Motorrad. Wenn ich Zeit finde, laufe ich ein bisschen und geniesse den Blick über die Weinberge. Alle zwei Tage gehe ich zur Physiotherapie. Die Therapeutin arbeitet wunderbar. mal hier, mal dort. Immer genau da, wo ich es brauche. Gestern zB bekam ich ein Kiefer-Massage (sogar im Mund drin!). Die Zahnärztin hatte auch festgestellt, daß ich mich wohl nachts etwas verbeisse. Nun versuchen wir da insgesamt etwas Lockerung in mich reinzubringen. Entsprechend laufe ich schon seit einer Woche mit Massagebedingten Muskelkater herum.

Ein Kundenprojekt ist in der Endphase und kostet mich ziemlich viel Energie. Ein anderes steckt in den Startlöchern, darauf freue ich mich schon. Zwischendrin habe ich bzw wir ein paar Entscheidungen bzgl unserer Zukunftsplanung (die nächsten Monate) getroffen. Seit wir das getan haben, kommen plötzlich Dinge ins Rollen. Ich bin gespannt.

Heut ist allerdings ein Tag, da würde ich gern Hausfrau sein. Zu Hause sein, mich um den Haushalt kümmern, ein bisschen Nähen, mit dem Sohn Mittagsschlaf halten, Essen machen. Ihr wisst schon, all die Dinge die sonst nebenher laufen oder wegfallen, weil ich andere Prioritäten setze.

Aber ich übe mich ja im Entschleunigen. Das geht ganz gut. Gestern abend habe ich ganz gemütlich eien Liebesschnulze in der Badewanne gelesen. Leichte Kost, worüber man nicht nachdenken muss. Sie war nicht besonders gut, aber trotzdem habe ich bis 1:30 Uhr weitergelesen. Moah. Ich konnte einfach nicht aufhören. Und heute? Ha, bin gespannt, wenn mich der Schlafmangel eiskalt von hinten erwischt!

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1 Response to “Frühling, Alltag & Dankbarkeit”


  1. 1 kristl 24. März 2011 um 20:28

    hört sich gut an. ich genieße es auch gerade in vollen zügen…und bin doch auch innerlich umgetrieben von den überlegungen zu haus oder kein haus, finanzen und was wollen wir wirklich und was nicht…welche entscheidungen haben dich denn jetzt weiter gebracht??? grüße dich.


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