Sonntagssüß :: Linzer Torte (vegan)

Linzer_Torte-1

Gestern hatten wir Besuch von lieben Freunden. Und der Mann wünscht sich Sonntags Kuchen zum Nachmittag. Ich habe ja hier nicht so den Ruf, die beste Bäckerin zu sein. Nicht mein Steckenpferd. Aber ich wage mich dennoch immer wieder an Experimente. Diesmal sollte es eine Linzer Torte werden. Mein Anspruch, wie immer: zuckerfrei, weizenfrei und vegan.

Diesmal ist das Experiment geglückt. Der Kuchen darf wieder gebacken werden. Hier und da ein paar Feinjustierungen, um sie unserem Geschmack besser anzupassen.Die Tochter wollte mir gar nicht glauben, daß ich den Kuchen gebacken hab. Frechheit ;-)

Und nun für Euch das Rezept für unser Sonntagssüß:

Linzer Torte (vegan)
für Springform (22 bis 25 cm Durchmesser) oder Blech

150 g Pflanzenmargarine schmelzen und in eine Schüssel geben
dann nacheinander folgende Zutaten einrühren:
3 EL Agavendicksaft (einer hätte uns gereicht, da die Himbeerkonfitüre ja auch süß ist)
125 g Zucker
1 Msp Salz zufügen
Schale einer 1/2 Zitrone dazureiben
1/2 TL Zimt
1 Msp Nelkenpulver
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g helles Dinkelmehl

Teig gut verrühren und 2/3 der Masse auf dem Boden der Form/des Bleches verstreichen, am Rand etwas erhöhen.
200 g – 250 g Himbeerkonfitüre gleichmässig auf dem Teig verteilen, 2–4 EL Mehl dem restlichen Teig beifügen. Den Teig ca. 2 mm dick auswallen und in schmale Streifen schneiden. Teigstreifen gitter- oder sternartig auf die Torte legen.
Rand und Streifen mit wenig Wasser bestreichen. Im Backofen in der unteren Hälfte bei 200 Grad zwischen 35 und 45 Minuten backen.

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11 Responses to “Sonntagssüß :: Linzer Torte (vegan)”


  1. 1 Frische Brise 14. November 2011 um 09:29

    Hey, ein Backeintrag! Das wird noch was mit dem Hausfrauendasein ;-)

  2. 3 Michaela 14. November 2011 um 09:30

    Wow! Die Torte sieht wirklich sehr, sehr lecker aus. Werde ich demnächst wohl auch einmal ausprobieren! Sag, warum eigentlich kein Weizen? Ist Dinkel nicht „Urweizen“? Viele liebe Grüße, michaela

    • 4 jademond 14. November 2011 um 09:34

      Ja genau. Urweizen. Weiniger verzüchtet. Ursprünglicher. Besser verträglich. Wir vertragen Weizen/Gluten nicht so gut. Deshalb lieber Dinkel (aber am besten gar kein glutenhaltiges Getreide).

  3. 5 alcimia 14. November 2011 um 10:27

    ui lecker, vielen dank für das rezept, wird sicher mal nachgebacken!
    und liebe frische brise, gestern gab es bei uns deinen blechlebkuchen – genial lecker!!! nur etwas weniger zucker wäre gut. aber es werden sicherlich viele weitere bleche folgen – neben verganer linzer torte ; )

    einen guten start in die woche und liebe grüße,
    natascha

  4. 7 amala 14. November 2011 um 18:28

    noch weniger zuckerhaltig (wegen der marmelade) wird der linzer kuchen, wenn du ihn mit einer füllung aus püriertem trockenobst machst, das du über nacht in wasser einweichst. ich nehme dafür eine mischung aus rosinen, pflaumen, aprikosen, äpfeln und birnen. im sommer kannst du auch frische himbeeren mit dem trockenobst zusammen pürieren.

  5. 9 ABC 15. November 2011 um 16:34

    Und wenn du das in Rohkost-Form hinbekommen würdest … ein Traum! :)

  6. 11 Tandlerin 18. November 2011 um 12:25

    Wie toll! So eine Stück vegane Linzer Schnitte hatte ich letztens bei meinem Bäcker und hab mir gleich gedacht, dass ich die mal nachbacken muss! Danke für´s Rezept!


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