Sonntagssüß :: Adventskuchen

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adventskuchen 1

Irgendwo in den tiefen meiner Rezeptsammlung hatte ich mal ein Rezept für Adventsmuffins. Da ich aber weder Muffinformen besitze noch das Rezept noch habe, dachte ich, man könnte ja auch einen Adventskuchen basteln. So als Grundlage einen Rührkuchenteig, mit Gewürzen drin und Äpfeln (weil die grad weg müssen, die schrumpeligen, und weil ich mich erinnere, daß die im Originalmuffinrezept auch dabei waren). Also hab ich mich auf die Suche nach einem veganen Rührkuchenrezept gemacht, es an unsere vorhandenen Zutaten angepasst und den Adventskuchen draus gezaubert. Der Mann würde gern noch eine Version ohne Äpfel testen. Und vielleicht mit Nüssen. Das wird aber dann ein ganz neuer Kuchen. Vielleicht nächstes Wochenende?

Adventskuchen

250 g Dinkelmehl
Zucker, Agavendicksaft oder andere Süßmacher nach Gusto
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Lebkuchengewürz
3 gehäufte TL Backpulver
eine Handvoll gemahlene Mandeln (oder andere Nüsse)
4 EL Öl
ca 250 ml Sojamilch (oder Hafermilch etc)
2 kleingeschnittene Äpfel

Alles vermischen, in eine gefettete Form giessen und bei 175°C ca 40-45 Minuten backen. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und nach belieben verzieren oder so lassen. Statt Schokoglasur aussen kann man auch zerbröckelte Schoki in den Teig geben.

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7 Responses to “Sonntagssüß :: Adventskuchen”


  1. 1 winnieswelt 4. Dezember 2011 um 17:35

    Klingt verdammt lecker und schon wieder macht es mich wütend, dass wir nur einen doofen Gasherd/-ofen besitzen, wo alles anbrennt

    • 2 tanjita 4. Dezember 2011 um 17:58

      Liebe Winnie, ich hatte auch mal einen Gasofen, den hab ich aber geliebt! Man muss je nach Ofen ein bißchen mehr rumspielen mit Temperatur und Dauer, da die Temperatur von der Zusammensetzung des Gases* abhängt, und daher nicht mit Skalierungen auf dem Gerät übereinstimmt, und schon gar nicht mit Angaben aus Rezepten.

      Sehr nützlich sind Fleischthermometer die man sogar in den Kuchen stecken kann, und einem sowohl die Temperatur im Ofen als auch im Gargut anzeigt. Dann hab ich die Erfahrung gemacht, dass man bei Gas lieber etwas weniger Temperatur nimmt, dafür etwas länger. Angst vor dem Trockenwerden von Speisen braucht man nicht so sehr haben. Beim verbrennen von Gas entsteht neben Kohlendioxid auch jede Menge Wasser, was die Luft im Ofen feucht hält, ein toller Vorteil beim Backen mit Gas.

      Ausserdem ist es praktisch die Sachen immer ganz oben auf ein Blech zu stellen, weil da die Hitzeverteilung zwischen Boden des Kuchens und der Oberseite am gleichmäßigsten ist. Am besten kann man anfangen das auszutesten in dem man mit flachen Sachen wie Pizza und Keksen anfängt, und sich dann langsam zu dickeren Sachen wie Broten und Kuchen rantastet.

      Was auch geht, ist dass man mit zusätzlichen Backblechen von den Seiten wo die Hitze zu stark ist, etwas isoliert. Brennt zB der Boden zu sehr an wärend der Kuchen oben noch etwas Hitze brauchen kann, einfach ein Backblech unter das Backblech wo der Kuchen draufsteht, schieben.

      Ich hoffe ich konnte dir da etwas helfen.

      *Die Gasanbieter mischen da mittlerweile gerne billigere inerte Gase dazu, um das Gas zu strecken.

  2. 3 tanjita 4. Dezember 2011 um 17:59

    Bei mir wurde es heute auch endlich etwas adventlicher, mit etwas Deko. Kekse hatte ich auch geplant, aber das schaff ich wohl heute nicht mehr….
    Der Kuchen hört sich sehr lecker an :-)

  3. 4 Frische Brise 4. Dezember 2011 um 18:46

    Gnihihi, der Backofen macht Dich zur Backhausfrau ;-)

  4. 7 Steffi 5. Dezember 2011 um 10:13

    Ich hab hier auch noch schrumpelige Äpfel, die weg müssen… Klingt lecker, dein Kuchen!
    LG Steffi


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