Mantra :: Guru Guru Wahe Guru

tränendes herz

Da gibt es ein Mantra. Ein Herzensmantra. Ich habe es ganz am Anfang meiner Yogilaufbahn kennengelernt. In Frankreich beim Yogafestival. Auf einem Workshop von Sadar Singh & Seva Kaur zum Thema „Peaceful Parenting“. Wir haben es zum Abschluss eines jeden Workshop-Tages in der Gruppe als Meditation gesungen. nach einer Meldodie von Sadar Singh. Begleitet auf der Gitarre. Es gibt diese Version nirgend zu hören oder zu kaufen. Er wollte sie zwar aufnehmen, aber es kam nie dazu. Sadar Singh ist 2007 verstorben. Hinterlassen hat er für mich aber viele Inspirationen und kleine Samen, die stetig wachsen und gedeihen. Vorallem aber das Mantra ist mir geblieben.

Es ist ein Herzensmantra. Man soll es singen, so sagte er, wenn die Kinder weg sind und man sich Sorgen macht. Wenn man sie gut begleitet wissen möchte. Wenn man selbst ein bisschen Trost braucht. Es ist ein Schutzmantra. Und irgendwie auch ein Heilmantra. Und so habe ich es schon oft gesungen. Wenn ich ohne die Kinder unterwegs war, wenn die Tochter woanders übernachtete und ich nicht wusste, wie es ihr ging. Und jetzt singe ich es wieder. Wenn ich den Wolf im Kindergarten zurücklasse und der Abschied nicht einfach war. Oder wenn ich abends den Mann vom Bahnhof abhole und die Kinder schon schlafen, ich aber ein ganz mulmiges Gefühl habe, sie allein zu lassen (auch wenn es nur 20 Minuten sind). Dann klingt das Mantra in mir, baut einen Schutzraum und beruhigt mich.

Guru Guru Wahe Guru
Guru Ram Das Guru

Im Buch „Mantras im Kundalini Yoga“ stand u.a. noch folgende Bedeutung drin:

„Das ist das Mantra der Demut, der Entspannung, Selbstheilung und emotionalen Entlastung…“ (S. 55)
„Es ruft Guru Ram Das zu Hilfe in Zeiten, in denen wir es brauchen. Es gewährt Heilenergie, auch in Notfällen, sogar wenn ein Wunder nötig ist. (Guru Ram Das ist König der Wunder.) Es öffnet das Herz.“ (S. 56)

Hier kann man in eine andere schöne Version reinhören (Guru Ram Das Chant von Karta Singh)

7 Responses to “Mantra :: Guru Guru Wahe Guru”


  1. 1 astrid 20. Februar 2012 um 14:59

    Ist das wirklich ein Samenkorn? Wunderschön!
    Als ich intensiv Yoga gemacht habe, konnte ich die verinnerlichende Wirkung eines Mantras auch spüren.
    LG Astrid

  2. 4 frau siebensachen 20. Februar 2012 um 22:13

    was für eine wunderschöne idee, sich quasi mut, schutz, trost und heil
    anzusingen!

    (@astrid,
    meinst du das rosa/pink/weiße auf dem foto? das ist eine blüte des ‚tränenden herzes‘, einer wunderschönen (und giftigen) bauerngartenfrühjahrsstaude.)

  3. 5 liessi 21. Februar 2012 um 23:17

    :-)..das kenne ich noch aus dem schwangeren-yogakurs – die mantras waren die beste und wirkungsvollste geburtsvorbereitung und haben mir und meinem sohn zu einer wunderschönen hausgeburt verholfen.

    lg,liessi

  4. 6 hostmami 22. Februar 2012 um 20:02

    Ein schönes Mantra

  5. 7 Cecie 25. Februar 2012 um 16:12

    das ist das mantra, das wir im ss-yoga sangen und bei dem sich bei mir alle schleusen öffnen. ich wusste nicht, dass ich sowas kann/“musik“ sowas mit mir kann…


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