wip wednesday :: Fotoalben

Hallo und herzlich Willkommen zu WIP Wednesday, der Mittwoch der angefangenen Projekte. Sie bekommen exklusiv einen Einblick in die wahnwitzige Welt der Frau Jademond und ihre tausend angefangenen Sachen. Und weil die noch nicht reichen, fängt sie immer noch mehr an. Das treibt den Mann gar in Verweiflung, er lag nun schon zwei Tage geschwächt darnieder. Aber da ich auch manchmal was beende, erholt er sich immer wieder in Hoffnung auf bessere Tage. Was läuft also hier…

Fotoalben
Wie dem Titel schon zu entnehmen ist: die dunkle Seite des Mutterdaseins. Fotoalben. Muahah. Aus der Flut digitaler Bilder welche raussuchen, drucken (lassen) und dann hübsch in ein Album kleben, vielleicht noch bissl Text dazu. Total unnötig, sagen sie. Die Kinder jedoch LIEBEN Fotoalben. Die Tochter mit ihren 10 Jahren noch genau so wie damals mit 2. Just gestern hat sie ihrem Gitarrelehrer ein Bild aus ihrem Album gezeigt. Das Album ist wichtig, um Lebensabschnitte festzuhalten, Erinnerungen aufleben zu lassen, Situationen nochmal nachzuspüren und uns an vergessene Szenen zu erinnern, Freunde wieder nah sein lassen, Momente zu verewigen. Aber fragt mich mal, ich die diese Alben pflegen darf.

Geburtstagsalbum
Die Tochter hat seit dem Beginn in der Montessorischule ein Geburtstagsalbum. So hiess das damals. Es gehörte an der anderen Schule fest zum Montessori-Geburtstagsritual. Da wurde gemeinsam mit der Gruppe im Album geblättert und gelesen. Jedes Lebensjahr bekam Raum für ein paar Texte und Bilder. Unterteilt war bzw ist das Album nach Lebensjahren. Ich habe dafür ein Scapbookalbum mit losen Blättern von Semikolon genommen. Und jedes Jahr (in einer Hau-Ruck-Aktion kurz vorm Geburtstag) erweitere ich das Album um 3-4 Blätter. Nun ist es voll mit den ersten 10 Jahren und ich beginne ein zweites. Für die Jungs möchte ich auch gern so eins machen.

Project Life
Nun ist es mir aber ganz schön viel Arbeit, jedes mal mehrere Seiten mit vielen Fotos zu gestalten. Deshalb hatte ich nach einer anderen Lösung gesucht. Hübsch solls ja trotzdem sein. Ausserdem überkommt mich um Weihnachten herum, wenn die Uhr etwas langsamer tickt, immer mal die Scrapbook-Lust. Daher sind schon einige Seiten entstanden (die ich nur noch drucken muss), die aber noch keinen Platz haben. Durch diverse Internetseiten bin ich auf Project-Life von Ali Edwarts, bei der ich schon ziemlich lange mitlese, aufmerksam geworden. Dieses System des Fotoalbums finde ich ziemlich genial. Dabei werden Fotos in Klarsichthüllen gesteckt und in eine andere Lasche steckt man kleine Journal-Karten mit Notizen zum Foto. Man kann im Album auch Kinderzeichnungen und Eintrittskarten etc sammeln. Das System klingt total cool und nun endlich habe ich mir ein kleines Starterkit (Album & Folien) besorgt, um loszulegen.

wip_projectlife

Dieser Tage findet man mich also entweder in meiner Aperture-Datenbank (Aperture ist mein Foto-Verwaltungsprogramm) nach Fotos suchend (die ich dann bestelle. Ja, Mutti, auch für dich) oder nach Ideen für DIY Journaling Cards browsend. In den Keller zum tatsächlichen Basteln hab ich es noch nicht geschafft. Aber es wird. Aus dieser Idee heraus brodeln natürlich tausend neue. Denkt ihr euch schon, hm? Geschenkideen, Bastelversuche, Materialien usw. Ich werde meine Stempel wieder benutzen und mit Farbe matschen, Stifte spitzen und Stempel schnitzen. Aber alles zu seiner Zeit.

Wie pflegt ihr eure Fotos?
Die anderen Projekte gehen Masche für Masche weiter. Ihr wisst schon. Steter Tropfen höhlt den Stein (oder stete Masche lässt das Werk wachsen).

12 Responses to “wip wednesday :: Fotoalben”


  1. 1 Frau Pappnase 17. Oktober 2012 um 06:35

    Guten Morgen,
    gar nicht wahnwitzig. Einfach übersprudelnd vor Kreativität nenn ich das :)

    Das mit den Alben ist toll. Auch ich muss unbedingt Fotoalben/Kinderalben anlegen. Rohlinge liegen hier schon, wobei mir die Idee mit den Folien jetzt auch gefällt. Mmmmhhh. Auf alle Fälle ist es abgespeichert und sobald hier der ganze Wahn vorbei ist, will ich mich auch intensiv damit beschäftigen.

    Ich bin sehr gespannt auf Deine Werke.

    Alles Liebe

  2. 2 Traumkraut 17. Oktober 2012 um 07:44

    Das Tochterkind bekommt jedes Jahr ein kleines Fotoalbum. Da sie ja einen Tag vor Silvester Geburtstag hat, ist das ganz praktisch… so kann ich alle Fotos des Jahres hineinpacken. Eine schöne Erinnerung.

    Die letzten Jahre habe ich die Fotos einfach nur eingeklebt (total phantasielos… ich weiß….) Aber: Dieses Jahr wollte ich ein wenig mit Scrapbookzeugs arbeiten und mal gucken, was dabei herauskommt.

    Grüßle
    M.

  3. 3 Shura 17. Oktober 2012 um 08:00

    Ich ordne unsere Fotos nach Jahren im Hauptordner, der dann die 12 Monate nochmal als Ordner enthält. In jedem Monatsordner gibts dann noch extra Ordner für besondere Anlässe: Besuch, Geburtstags. Die alltäglichen Fotos kommen dazu einfach passend in den Monatsordner rein. Ein besseres System habe ich noch nicht gefunden.

    Wirkliche Fotoalben gibt es hier auch noch nicht. Ein Projekt, dass aber auch der To-Do-Liste ganz oben steht.

    Die amerikanische Albumversion finde ich sehr gelungen. Kann man denn Fotos dazu passend auch in den kleinen Formaten bestellen? Es sieht nach Sonderformat aus.

    Liebe Grüße Nadine

  4. 5 isa. 17. Oktober 2012 um 08:25

    Ich bin nicht auch nicht so die Heldin, was das Fotoalbum für den Sohnemann angeht, bin etwa ein Jahr im Verzug… Habe leere Alben mit schwarzen Seiten, schreibe dann mit weissem Stift jeweils was zu den Bildern, mir gefällt das schlichte irgendwie gut, so kommen die Fotos schön zu Geltung

    liebe Grüsse, isa.

  5. 6 Frische Brise 17. Oktober 2012 um 10:07

    Ich liebe Fotoalben! Mit Text, Malereien und Eintrittskarten.
    Bin leider auch mehrere Jahre im Verzug.
    Je mehr Kinder, desto mehr Fotos. und je länger ich warte, desto arbeitsintensiver wird es :-/
    Das mit den Folien mag praktisch sein, schön finde ich es aber nicht so.

  6. 8 Laurina 17. Oktober 2012 um 10:30

    Die Folien „übersieht“ man bestimmt, wenn der Inhalt dann drin ist ;)

    Mich interessiert auch, ob es sich bei den Fächern der Folien um Sonderformate bzw. amerikanische Formate handelt. Das kann man (oder ich) anhand der Produktbeschreibung im Shop leider nicht erkennen. Muss man die Fotos dann jeweils zuschneiden?

  7. 9 Kivi 17. Oktober 2012 um 10:47

    Pflegen? *husthust* Ich hab sie auf meiner Festplatte ;-) Oft denke ich darüber nach Fotobücher zu erstellen, da ich für richtige Alben nicht (mehr) die Geduld und Zeit habe. Dann aber kommt mir wieder was dazwischen oder das Programm hängt sich auf, und ich hab vorher nicht gespeichert. Oder ich bin gerade pleite und kann mir kein Fotobuch leisten. So lagern meine Bilder weiter auf der Festplatte. Aber eines Tages, jawoll!
    Viel Erfolg dir!

    Liebste Grüße,

    kivi

  8. 10 Reisel 17. Oktober 2012 um 11:49

    Wir hatten zu Hause eine Riesenkiste, die Urkiste, mit Fotos. Die wurde immer mal wieder von jemandem geöffnet und dann musste meine Oma zum Beispiel all die Leute identifizieren, die wir nicht (mehr) kannten. Sie hat dann immer Geschichten dazu erzählt, und das war wirklich spannend. So eine Art living memory… inzwische, nach dem Tod meiner Oma, ist die Kiste bei einem der Onkel. Ich habe auch eine (sehr kleine) Kiste, mit meinen persönlichen Fotos und ein paar alten Fotos aus der „Urkiste“ (meine Großeltern als Kind/ Jungverheiratete, Bilder von mir/ meinen Freunden/ meiner eigenen Familie etc.). Als ich klein war gab es ein Fotoalbum für mich, aber eigentlich bin ich froh, daß es nicht weitergeführt wurde – sonst bräuchte ich heute ein extra Regal dafür ;). Meine Schwiegermutter hat solche Alben für ihre Enkel angelegt, und das ist toll, weil, dann muß ich es nicht tun :D – nein, im Ernst, es war IHR Bedürfnis, nicht unseres. Sie ist inzwischen aber auch schon nicht mehr sooo begeistert, weil die Alben eben Platz fressen… wie man es dreht und wendet – ich glaube letztendlich, daß, wie bei allem, weniger mehr ist. Und darum fotografiere ich meine Familie relativ wenig (obwohl ich eigentlich professionellerweise meine Hand immer eher am Auslöser habe). Und bin zufrieden damit.

  9. 11 Simone Freudenzauber 17. Oktober 2012 um 21:59

    Ich hab jetzt schon mehrere Fotoalben gemacht. Habe aber beschlossen weniger Fotos zu machen somit auch weniger Arbeit zu haben, und ungefähr soviele Fotoalben für meine Tochter zu haben als ich früher hatte. Jetzt sind es ca 3 Alben von meiner Tochter und ich habe von meiner Kindheit ca 5-6 Alben, was auch reichlich genug ist. Und den neuen Medien traue ich eh nicht so ganz. Ich speichere zwar alles, aber wer weiß wielange die Cds und Sticks haltbar sind oder verwendet werden können. Und mir würde es eher kein Spaß machen, später mal meine Kindheitsfotos auf dem Computer anzuschauen. Lieber die guten alten Alben ;-)

  10. 12 Nadja 23. Oktober 2012 um 20:25

    Ich will meiner Tochter zu Weihnachten ein großes Foto-Album (weiß noch nicht, ob digital oder richtig eingeklebt) mit dem Zeitraum Geburt bis zur Einschulung (die war jetzt im August) machen.
    Das würd ich dann wahrscheinlich gleich doppelt machen, damit ichs später auch hab…
    Dann wollte ich für beide Kinder unbedingt ein Baby-Album machen.
    Und dann vielleicht immer zu nächstgrößeren Abschnitten nochmal eins, zum nächsten Schulwechsel und dann Jugendzeit bis Abi oder so.

    Wie ich das für uns mache, weiß ich aber auch noch nicht so richtig. Jedes Jahr eins fänd ich eigentlich schön. Wir haben schon ein paar digitale, die mein Papa immer macht, aber irgendwie hab ich da Angst, dass die Farben verblassen könnten. So richtig Langzeiterfahrungen gibts da ja noch nicht…
    Das Schwierige ist bei mir aber tatsächlich erstmal das Verwalten, es gibt so viele unterschiedl. Quellen, unsere kleine Digitalkamera, Handy, danach Smartphone vom Mann, analoge Kamera… zum Teil auf meinem Rechner, auf dem Rechner meines Mannes, auf mind. 2 verschiedenen Festplatten… Aaaah, Hilfe, das klingt ja schlimm… Ich glaub, das nehm ich mir mal als allernächstes Großprojekt vor, die letzten 6 Foto-Jahre ordnen…


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