St. Martin

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Heute war der Martinsumzug des Gemeindekindergartens/Grundschule. Mit Gottesdienst (Tochtermund: „Mama, ich kann die ganzen gebete gar nicht…“), Martinsreiter (Tochtermund: „Das muss ein ziemlich guter Reiter sein“), Bläsern, vielen Laternenkindern (Freundmund: „Ihr habt eine tolle große Schwester“), Feuer, Punsch und Semmeln.
Der Wolf war begeistert, weil er viele Freunde aus der Siedlung und dem alten Kindergarten wiedergetroffen hat, weil es Feuer gab (mit dem er leider nicht kokeln durfte) und überhaupt, weil es spannend war. So im Dunklen mit Laterne gehen. Die Tochter hatte auch Spaß. Weil ein Reiter dabei war, weil es Essen und Punsch gab. Und weil sie sowas mag. Auch wenn ihre Freundin das kindisch findet.

Und ich? Mich rührt sowas immer. Es geht um Nächstenliebe und ums Teilen. Ich höre gern der Predigt zu, auch wenn ich mich im christlichen Glauben nicht so wiederfinde. Aber was da gesagt wird von Herzenwärme und Güte. Da frag ich mich, wieviel die Menschen in der Kirche davon dann auch wirklich mit nach draussen nehmen. Für den Alltag und das Miteinander. Das hat mich heute ein bisschen nachdenklich gemacht.

Morgen freue ich mich auf das Lichterfest im Kindergarten. Es wird ganz anders sein.

5 Responses to “St. Martin”


  1. 1 Mary 12. November 2012 um 20:26

    St. Marin mochte ich als Kind auch immer total gerne -die Laternenumzüge sind toll und die eigentliche Thematik um die es geht.
    Ohne Kinder ist es natürlich nicht halb so schön. Was mir mittlerweile auch an St. Martin nicht mehr gefällt, ist das Gänse-Essen. Ohne jetzt missionarisch wirken zu wollen, ich verstehe nicht, wie man ein Fest der Güte, des Mitleids und der Wärme mit dem Tod eines Lebewesens „feiern“ kann. Ist dasselbe wie mit Weihnachten. Gerade an diesen Tagen sollte man doch vegan oder zumindest vegetarisch essen. Wie siehst du das, Ramona? :)
    LG!

  2. 4 Mama im Wachstum 12. November 2012 um 21:53

    Ich kenne dieses gerührte Gefühl auch von mir. Habe heuer sogar eine kleine Träne runtergeschluckt, als der Große bereitwillig sein Kipferl geteilt hat. Ich hab das Gefühl, es nimmt jeder, der an solch einem Fest teilnimmt, etwas mit. Der eine mehr, der andere weniger. Die Stimmung und die Bilder des Rituals vermitteln mindestens so viel Botschaft wie eine schöne Predigt.
    Alles Liebe, Katharina
    P.S. Wir feiern auch gans ohne Gans.

  3. 5 blauerhibiskus 13. November 2012 um 08:32

    st. martin fand ich auch immer klasse :) und zum thema gans: ich hab letztens im radio einen bericht über bio-gänse gehört, der biobauer schlachtet selber und hat jeden schritt erklärt :( ekelig. ich frage mich, wer nach dem bericht noch frohen mutes in ein stück fleisch beißen kann….


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